Vorga

deutsche Black-Metal-Band From Wikipedia, the free encyclopedia

Vorga ist eine deutsche Black-Metal-Band aus Karlsruhe.

Aktive Jahreseit 2016
Websitevorga.de
Schnelle Fakten Allgemeine Informationen, Herkunft ...
Vorga
Vorga (2023)

Vorga (2023)

Allgemeine Informationen
Herkunft Karlsruhe, Deutschland
Genre(s) Black Metal
Aktive Jahre seit 2016
Auflösung
Website vorga.de
Gründungsmitglieder
Gitarre
Atlas (Sean Holland)
Aktuelle Besetzung
Пешо Спейса (Petar Yordanov)
Gitarre
Atlas
Bass, Gesang
Zora (Kevin Zora) (ab 2023)
Viron (ab 2025)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Fafnir (bis 2017)
Gesang
Schynderhannes (bis 2018)
Gitarre
Volker Klabunde (bis 2020)
Schlagzeug
Jervas (bis 2022)
Bass, Gesang
Azaghal (2019–2023)
Schlagzeug
Hymir (Sven Luithardt) (2022–2025)
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Geschichte

Vorga wurde 2016 von dem Engländer Sean Holland alias Atlas in Schottland zunächst als Soloprojekt gegründet. Nach seinem Umzug nach Deutschland suchte er weitere Musiker für Aufnahmen und Live-Auftritte.[1] Die Band besteht mittlerweile aus Mitgliedern aus Großbritannien, Bulgarien sowie Deutschland und hat ihren Bandsitz in Karlsruhe.[1]

Atlas (2023)

Am 19. Februar 2019 erschien ihre erste EP mit dem Titel Radiant Gloom im Selbstverlag. Sie enthält insgesamt vier Titel mit einer Spielzeit von 22 Minuten und fand umgehend Beachtung bei unterschiedlichen Plattenlabeln. Am 13. Juni 2019 erfolgte eine Wiederveröffentlichung auf Musikkassette bei Folkvangr Records und am 7. Dezember 2019 auf Vinyl bei Vendetta Records. Daraufhin folgte ein Plattenvertrag mit dem Independent-Label Transcending Obscurity Records.

Drei Jahre später wurde am 4. Februar 2022 ihr Debütalbum Striving Toward Oblivion bei Transcending Obscurity Records veröffentlicht. Es folgte eine EU-Tournee mit insgesamt zehn Konzerten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Slowakei sowie Auftritten beim Mahlstrom Open Air 2022 und beim Summer Breeze Open Air 2023.

Am 29. März 2024 erschien ihr zweites Album Beyond The Palest Star ebenfalls bei Transcending Obscurity Records. Es folgte eine EU-Tournee mit Auftritten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, der Schweiz und den Niederlanden sowie beim Inferno Metal Festival in Norwegen, auf dem Party.San Open Air und auf dem Mammut Festival 2024.

Stil

Das Musikmagazin Rock Hard beschreibt ihren Stil als einen besonderen Mix aus atmosphärischem Melodic Black Metal mit modernem Soundanspruch sowie Space-Thematik und straighter Old-School-Attitüde mit einem Hauch von rauem Black´n´Roll, der die Band in einer ganz eigenen Liga spielen lässt.[2] Das Hellfire Magazin beschreibt ihre Musik als frostig, melodisch, mystisch, atmosphärisch, aggressiv, rau und düster.[3]

Die Band selbst beschreibt ihre Musik als Black Metal mit einem starken melodischen Fokus sowie viel Energie und Katharsis, als „etwas Starkes und voller Emotionen“.[4] Zudem soll ihre Musik das Gefühl von kosmischer Dissonanz, Frustration und Hoffnungslosigkeit transportieren.[5]

Inhaltlich verarbeiten ihre Texte die Zerstörung und die Verderbnis, die durch die Menschheit verursacht werden. Der Schaden, den die Menschen unserer Welt und einander bewusst zufügen, führt zu Gefühlen wie zum Beispiel Depressionen und Nihilismus und reißt die Welt noch weiter auseinander, beschreibt Altas in einem Interview mit Rock Hard.[4]

Mit ihren Bühnenoutfits möchte die Band wie eine futuristische Black-Metal-Band aussehen, jedoch ohne die ursprüngliche Intention und Aggression des Corpsepaints zu verlieren, erklärte Atlas.[4] Deshalb kreierten sie ihre ganz eigene zukunftsorientierte Vision der Black-Metal-Ästhetik mit einer großen Leidenschaft für Science-Fiction.[4]

Diskografie

Studioalben

EPs

Singles

  • 2020: Cataract Mind
  • 2020: Argil - Acoustic

Musikvideos

  • 2022: Comet (Regie/Produktion: Guilherme Henriques)[6]
  • 2024: The Sophist (Regie/Produktion: Oliver König / mbience visuals & Klara Bachmair)[7]

Rezeption

Der Metal Hammer bezeichnet das Album Beyond The Palast Star als sehr empfehlenswerte Scheibe und bewertet das Album gut (5/7 Punkten).[8] Das Hellfire Magazin bezeichnet das Album als Masterpiece und vergibt die volle Punktzahl (10/10 Punkten).[3]

„VORGA gehören zu den hellsten Sternen im Newcomer-Kosmos.“

Conny Schiffbauer: Rock Hard, Vol. 443[9]

Das Online-Magazin Metal1.info bewertet das Album Beyond The Palast Star ebenfalls sehr gut (8/10 Punkten) und schreibt, dass der Band ein kompositorisch anspruchsvolles, hoch melodisches Werk gelungen ist, das den Spagat zwischen spaciger Atmosphäre und brachialem Black Metal bestens meistert.[10]

Metal.de schreibt über das Vorgängeralbum Striving Toward Oblivion, dass der Band ein Album geglückt ist, das nicht nur von vorne bis hinten packt und nahezu cineastisch unterhält, sondern obendrein auch noch überraschend frisch und eigenständig rüberkommt. Es wird mit 8/10 Punkten bewertet.[11]

Die Encyclopaedia Metallum bewertet die EP Radiant Gloom mit 91/100 Prozent. Vorga spielen einen furiosen und kraftvollen Black Metal, der aggressiv und fesselnd sei. Besonders beeindrucke dabei die Gitarrenarbeit mit ihren charakteristischen Harmonien, die technische Komplexität und die gute Produktion. Die Songs seien sehr prägnant und zugänglich geschrieben, sodass sie trotz ihrer Brutalität und Düsternis sofort zugänglich sind.[12]

Commons: Vorga – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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