Vráble
Gemeinde in der Slowakei
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Vráble (ungarisch Verebély) ist eine Stadt in der Slowakei mit 8262 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024). Sie wurde 1265 zum ersten Mal als Verebel erwähnt und gliedert sich in folgende Teile:
- Dyčka (1975 eingemeindet)
- Horný Oháj (1975 eingemeindet)
- Vráble
| Vráble | ||
|---|---|---|
| Wappen | Karte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Kraj: | Nitriansky kraj | |
| Okres: | Nitra | |
| Region: | Nitra | |
| Fläche: | 38,31 km²[1] | |
| Einwohner: | 8262 (31. Dez. 2024)[2] | |
| Bevölkerungsdichte: | 215,63 Einwohner je km² | |
| Höhe: | 142 m n.m. | |
| Postleitzahl: | 952 01 | |
| Telefonvorwahl: | 0 37 | |
| Geographische Lage: | 48° 15′ N, 18° 19′ O | |
| Kfz-Kennzeichen (vergeben bis 31.12.2022): |
NR | |
| Kód obce: | 500933 | |
| Struktur | ||
| Gemeindeart: | Stadt | |
| Gliederung Stadtgebiet: | 3 Stadtteile | |
| Verwaltung (Stand: Oktober 2022) | ||
| Bürgermeister: | Viktor Németh | |
| Adresse: | Mestský úrad Vráble Hlavná 1221 95201 Vráble | |
| Webpräsenz: | www.vrable.sk | |
Bis 1918 gehörte die Stadt zum Königreich Ungarn und kam dann zur neu entstandenen Tschechoslowakei. Durch den Ersten Wiener Schiedsspruch kam sie von 1938 bis 1945 kurzzeitig wieder zu Ungarn.
Bevölkerung
Städtepartnerschaften
Andouillé, Frankreich
Csurgó, Ungarn
Nova Varoš, Serbien
Kultur
Im Umland von Vráble werden archäologische Fundplätze unter anderem aus der Linearbandkeramischen Kultur erforscht.[4]
Die Fundstelle Vráble-Veľké Lehemby (datiert auf die Zeit vor rund 7000 Jahren) war einer der größten Siedlungsplätze der frühen Jungsteinzeit in Zentraleuropa und wird seit 2009 erforscht. Nachgewiesen sind beispielsweise drei nebeneinander liegende Dörfer mit mehr als 300 Häusern,[5] von denen zugleich bis zu 80 Häuser bewohnt waren. Ein besonderer Fund ist ein Massengrab mit 38 kopflosen Skeletten, die auf einer Fläche von ca. 15 Quadratmetern verteilt ausgegraben wurden. Die Lage der Skelette lässt den Forschenden zufolge nicht auf sorgfältige Niederlegung der Toten schließen, sie seien vielmehr in einen Graben geworfen oder gerollt worden.[6]
Siehe auch
Weblinks
- Illustration von Lukas Schnitzer von 1665: Abbildung der Vöstung Verebel in Ungarn 1665 (Digitalisat)
