WHOW

amerikanischer Hörfunksender From Wikipedia, the free encyclopedia

WHOW („The Big 1520“) ist eine US-amerikanische Radiostation in Clinton, Illinois. Die Station sendet auf der Mittelwellenfrequenz 1520 kHz. Auf dieser Frequenz sind allerdings die Clear Channel Stationen WWKB und KOKC (AM) dominant.

ProgrammtypNews & Talk
Empfanganalog, terrestrisch Mittelwelle & Webradio
EmpfangsgebietClinton (Illinois), Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Sendestart?
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WHOW
Hörfunksender
Programmtyp News & Talk
Empfang analog, terrestrisch Mittelwelle & Webradio
Empfangsgebiet Clinton (Illinois), Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Sendestart ?
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Die Station sendet mit 5 kW tagsüber und mit einem 1 kW in den „critical hours“. Nachts stellt die Station ihren Sendebetrieb ein. WHOW gehört zu Kaskasia Media/Miller Media[1]. Das Programm wird durch einen Umsetzer auf Ultrakurzwelle (UKW) 92,3 MHz simulcasted.

Programm

WHOW sendet unter dem Brand „The Big 1520“ ein News- und Talkformat. Die Station sendet neben regionalen und nationalen Programmen auch Sendungen insbesondere für die Landwirtschaft und Übernahmen des RFD Radio Network (FarmWeek Now). Als Zielgruppe sieht der Hörfunksender die Farmer in Central Illinois. So wird morgens eine Farm-Show ausgestrahlt und abends Landwirtschaft-Talkshows, wie „Agri-Talk“. Auch sendet WHOW „The Horse Show“ (RFD)[2] und Berichte von Viehmärkten.

WHOW sponsert auch jährliche Landmaschinenschauen, wie die Greater Preoria Farm Show.[3]

Geschichte

Der Radiosender WHOW sendete zu Beginn der 1940er Jahre auf Kurzwelle sowie über einen starken Mittelwellensender im Raum New York ein Programm in mehreren Sprachen, darunter bis zu zehn Stunden täglich auf Deutsch. Der Sender produzierte die deutschsprachige Sendefolge We fight back, journalistisch gestaltet von deutschen Emigranten wie Ernst Josef Aufricht, im Auftrage des staatlichen Office of War Information. Dieses Programm richtete sich an die deutschstämmige Hörerschaft im Großraum New York, die zu Beginn des Zweiten Weltkriegs noch mehrheitlich mit Hitlers Politik in ihrem Geburtsland sympathisierte. Da sich der Sender über Werbeeinnahmen finanzierte, konnten sich unterschiedliche Interessengruppen Sendezeit kaufen. So kamen bis zum Kriegseintritt der USA auch Nationalsozialisten zu Wort, genau wie emigrierte deutschstämmige Juden.[4]

Durch einen starken Wintereinbruch 2006 wurde der Sendemast zerstört und die Station war tagelang „off-air“.

Quellen

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