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Wahlkreis Kamenz

Landtagswahlkreis zur Landtagswahl in Sachsen 1990 From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Wahlkreis Kamenz war ein Landtagswahlkreis zur Landtagswahl in Sachsen 1990, der ersten Landtagswahl nach der Wiedergründung des Landes Sachsen. Er hatte die Wahlkreisnummer 24.

Wahlkreisgebiet Landkreis Kamenz
Wahlkreisnummer 24
Schnelle Fakten Kamenz, Staat ...
Wahlkreis 24: Kamenz
Staat Deutschland
Bundesland Sachsen
Wahlkreisgebiet Landkreis Kamenz
Wahlkreisnummer 24
Wahlberechtigte 44.250
Wahldatum 14. Oktober 1990
Wahlbeteiligung 76,8 %
Wahlkreisabgeordneter
Name Ludwig Noack
Partei CDU
Stimmanteil 45,7 %
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Der Wahlkreis umfasste alle Städte und Gemeinden des Landkreises Kamenz: Bernbruch, Biehla, Bischheim-Häslich, Brauna, Bulleritz, Cosel-Zeisholz, Crostwitz, Cunnersdorf, Deutschbaselitz, Elstra, Friedersdorf, Gersdorf-Möhrsdorf, Gottschdorf, Gräfenhain, Großgrabe, Großnaundorf, Grüngräbchen, Hausdorf, Höckendorf, Kamenz, Kleinhänchen, Koitzsch, Königsbrück, Laußnitz, Lieske, Lückersdorf-Gelenau, Milstrich, Nebelschütz, Neukirch, Oberlichtenau, Oßling, Ostro, Panschwitz-Kuckau, Prietitz, Räckelwitz, Ralbitz, Rauschwitz, Reichenau, Reichenbach, Röhrsdorf, Rosenthal, Schmorkau, Schönbach, Schwepnitz, Skaska-Döbra, Steina, Straßgräbchen, Weißbach b. Königsbrück, Weißig und Zschornau-Schiedel.

Für die Landtagswahlen 1994 wurde auch infolge der Kreisreform die Wahlkreisstruktur verändert, zudem wurde die Zahl der Wahlkreise von 80 auf 60 verringert. Das Gebiet des Wahlkreises Kamenz wurde 1994 auf die Wahlkreise Westlausitz 1 und Westlausitz 2 aufgeteilt.

Ergebnisse

Die Landtagswahl 1990 fand am 14. Oktober 1990 statt und hatte folgendes Ergebnis für den Wahlkreis Kamenz:

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei (Kürzel) ...
Direktkandidat Partei
(Kürzel)
Erststimmen
(%)
Zweitstimmen
(%)
DA00,6
Ludwig NoackCDU45,753,6
Chr. L00,6
DBU00,6
DSU10,305,1
F.D.P.05,404,0
LL-PDS13,611,5
NPD00,7
FORUM06,404,7
RAP00,2
SHB00,2
SPD16,718,2
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Es waren 44.250 Personen wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,8 %. Von den abgegebenen Stimmen waren 3,1 % ungültig. Als Direktkandidat wurde Ludwig Noack (CDU) gewählt. Er erreichte 45,7 % aller gültigen Stimmen.

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