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Waipiʻo Valley

Tal auf der Insel Hawaii, Hawaii From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Waipiʻo Valley ist ein Tal auf der Insel Hawaii im US-Bundesstaat Hawaii. Es liegt im Verwaltungsbezirk Hāmākua im Nordosten der Insel. Wai piʻo bedeutet auf Hawaiisch „gebogenes Wasser“.[1][2]

Schnelle Fakten
Waipiʻo Valley
Blick vom Aussichtspunkt auf das Waipiʻo Valley.

Blick vom Aussichtspunkt auf das Waipiʻo Valley.

Lage Insel Hawaii, Hawaii, USA
Geographische Lage 20° 7′ 11″ N, 155° 35′ 35″ W
Waipiʻo Valley (Hawaii)
Waipiʻo Valley (Hawaii)
Gestein Basalt
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Der Talboden auf Meereshöhe liegt fast 610 Meter unter dem umgebenden Gelände. Das Tal entstand durch Bacherosion in der schwachen Basaltlava des Kohala-Vulkans.[3]

Die Uferlinie des Tals ist ein schwarzer Sandstrand, der bei Surfern beliebt ist. Im Tal gibt es einige Taro-Farmen.[4] Mehrere große Wasserfälle stürzen ins Tal und speisen den Fluss, der vom Fuße des größten Wasserfalls im hinteren Teil des Tals ins Meer fließt.[5]

Das Waipiʻo Valley spielt in der hawaiischen Religion eine Rolle, da dort das Tor zu Lua-o-Milu[6] (der Unterwelt) liegt und durch Sand verborgen ist. Das Tal galt auch als puʻuhonua (Asylplatz),[7] wo Kapubrechern Schutz gewährt wurde.[8]

Der Zugang ist schwierig. Von Süden führt nur eine Straße dorthin. Sie steigt auf einem Kilometer 240 Meter an, mit einer durchschnittlichen Steigung von 24 %, manchmal auch deutlich steiler. Einige Abschnitte können bis zu 45 % Steigung erreichen, was sie zur steilsten Straße der Vereinigten Staaten[9] und möglicherweise zur steilsten der Welt macht, verglichen mit 35 % auf der Baldwin Street in Neuseeland.[10][11][12] Die Straße ist nur für Fahrzeuge mit Allradantrieb zugelassen.[2]

Das Erdbeben auf Hawaii im Jahr 2006 führte dazu, dass eine Klippe am Eingang zum Waipiʻo Valley einstürzte und ins Meer rutschte, und dass Steine auf die Zufahrtsstraße fielen.[13]

Das Tal ist Schauplatz der Schlussszene des Science-Fiction-Films Waterworld (1995), in der die Hauptfiguren Dryland, das Festland, finden.[2]

Fotogalerie

Commons: Waipiʻo Valley – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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