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Waldemar Rode

deutscher Pastor From Wikipedia, the free encyclopedia

Waldemar Rode (* 6. August 1903 in Hamburg; † 26. Februar 1960 ebenda) war ein deutscher Pastor.

Heilandskirche in Hamburg-Uhlenhorst

Leben

Waldemar Rode wuchs als Sohn einer Kaufmanns- und Theologenfamilie in Hamburg auf. Er studierte zunächst Germanistik und Geschichte in Freiburg, danach Evangelische Theologie an der Philipps-Universität Marburg und der Georg-August-Universität Göttingen. Seit 1922 gehörte er der Marburger Burschenschaft Arminia an.[1] Ab 1929 war er als Gemeindepastor an der Heilandskirche in Hamburg-Uhlenhorst tätig.[2] 1937 schrieb Rode nach einer Adventspredigt das Gedicht „Tröstet, tröstet“, spricht der Herr, das in einer von Hans Friedrich Micheelsen, dem Leiter Kirchenmusikschule vertonten Fassung in das Evangelische Gesangbuch aufgenommen wurde (EG 15).[3]

Während des Zweiten Weltkriegs war Rode als Soldat eingesetzt. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft setzte er sich für den Wiederaufbau der bei einem alliierten Bombenangriff 1944 schwer beschädigten Heilandskirche ein.[4] Für das Gustav-Adolf-Werk war Rode viel im Ausland unterwegs.[2]

Literatur

  • Gerhard Engelsberger: Waldemar Rode (1903–1960). Auf Umwegen zur Trostgemeinschaft. In: Ders: Bilder vom Kommen Gottes. Dichter, Bilder und Botschaft der Adventslieder. Evangelischer Presseverband für Baden e.V., Karlsruhe 1992, ISBN 3-87210-341-5, S. 133–140.
  • Dietrich Wölfel: Waldemar Rode. In: Wolfgang Herbst (Hg.): Wer ist wer im Gesangbuch? Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, S. 259.

Fußnoten

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