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Waldmeister-Buchenwald bei Rölenommer

Naturschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Naturschutzgebiet Waldmeister-Buchenwald bei Rölenommer liegt südlich der Ortslage Rölenommer und nordwestlich der Ortslage Frangenberg auf dem Gebiet der Gemeinde Lindlar im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen.

Schnelle Fakten
Naturschutzgebiet Waldmeister-Buchenwald bei Rölenommer

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

NSG Waldmeister-Buchenwald bei Rölenommer

NSG Waldmeister-Buchenwald bei Rölenommer

Lage Lindlar, Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Fläche 3,1 ha
Kennung GM-039
WDPA-ID 319278
Geographische Lage 51° 2′ N, 7° 19′ O
Waldmeister-Buchenwald bei Rölenommer (Nordrhein-Westfalen)
Waldmeister-Buchenwald bei Rölenommer (Nordrhein-Westfalen)
Meereshöhe von 185 m bis 215 m (ø 200 m)
Einrichtungsdatum 1996
Rahmenplan Landschaftsplan Oberbergischer Kreis
Verwaltung Amt für Umwelt und Landschaftsentwicklung des Oberbergischen Kreises
Rechtsgrundlage rechtskräftiger Landschaftsplan 17.10.1998
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Das nur 3,1 ha große Gebiet liegt auf einer Anhöhe, die im Westen vom Ommerbach umflossen wird. An der südliche Spitze fließt diesem ein namenloses Nebengewässer zu, das in Frangenberg entspringt und das Gebiet auf der Ostseite umfließt.[1][2]

Beschreibung

Das Naturschutzgebiet wurde im Jahr 1996 unter der Schlüsselnummer GM-039 unter Naturschutz gestellt.

Das kalkhaltige Bodensubstrat hat die Entwicklung eines typisch ausgebildeten Waldmeister-Buchenwaldes bewirkt. In der ersten Baumschicht ist die Eiche hauptsächlich vertreten, in der zweiten Baumschicht reicht die Rotbuche fast in die Kronenbereiche der führenden Eichen. Dazwischen wachsen verschiedene Edellaubgehölze (Vogelkirsche, Esche Bergahorn), aber auch Hainbuche und Sandbirke sind truppweise eingestreut. Die artenreiche Strauch- und Krautschicht ist für den Waldmeister-Buchenwald typisch ausgeprägt - neben dem namensgebenden Waldmeister kommen unter anderem Aronstab, Gewöhnliche Goldnessel, Lungenkraut, Wald-Veilchen, Eingriffliger Weißdorn, Zweiblättriges Schattenblümchen, Einbeere, Wiesen-Schlüsselblume und Nestwurz vor. In der südlichen Fläche, die den Namen „Steinbreche“ trägt, ist das Gelände zerklüftet und lässt auf ehemaligen Gesteinsabbau schließen. Daher besteht neben der Bedeutung für den Naturschutz auch ein kulturhistorisches Schutzinteresse am Erhalt des Gebietes.[3]

Schutzziele

  • Erhalt und Entwicklung des Gebietes in seiner Struktur- und Artenvielfalt, als Lebensraum für zahlreiche teils gefährdete Pflanzen und Tiere.
  • Erhaltung und Entwicklung von Laubwaldbeständen auf Kalk mit artenreicher Kalkflora.[3]

Siehe auch

Einzelnachweise

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