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Waldsee (Böhringen)

Stausee im Gemeindegebiet von Dietingen im baden-württembergischen Landkreis Rottweil From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Waldsee ist ein etwas über halbhektargroßer Stausee im Gemeindegebiet von Dietingen im baden-württembergischen Landkreis Rottweil.

Schnelle Fakten
Waldsee
Geographische Lage Südwestliches Albvorland
  • Mittlerer Teil des Westlichen Albvorlandes
    • Keuperrandhügel des Kleinen Heubergs

Obere Gäue


Baden-Württemberg

Zuflüsse Augraben
Abfluss Augraben → Schlichem → Neckar → Rhein → Nordsee
Ufernaher Ort Böhringen, Rotenzimmern
Daten
Koordinaten 48° 15′ 30,2″ N, 8° 40′ 18,3″ O
Waldsee (Böhringen) (Baden-Württemberg)
Waldsee (Böhringen) (Baden-Württemberg)
Höhe über Meeresspiegel 575 m ü. NHN[LUBW 1]
Fläche 0,6 ha[LUBW 2]
Länge 225 m[LUBW 3]
Breite 40 m[LUBW 3]
Einzugsgebiet 90 ha[LUBW 4]
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Lage und Beschreibung

Der Waldsee liegt naturräumlich gesehen im Unterraum Keuperrandhügel des Kleinen Heubergs des Mittleren Teils des Südwestlichen Albvorlandes, dicht an der Grenze zum Unterraum Oberndorfer Gäuplatten im Westen, einer der zu den Oberen Gäuen rechnenden Gäuplatten am oberen Neckar.[1] Er überstaut das Auenlehmband um die durchfließenden Bach, das von ihn auf dem Gipskeuper (Grabfeld-Formation) abgelagert wurde. Die östliche Talflanke steigt über die höheren Schichten des Mittelkeupers bis zum Arietenkalk des Unterjuras an.[2]

Der See ist etwa 1,2 km von der im Südosten liegenden Dorfmitte von Rotenzimmern entfernt und etwa 1,4 km von der des Dorfes Böhringen, auf dessen Gemarkung er liegt; beide Orte gehören zur Gemeinde Dietingen.

Der Spiegel des im unteren Waldtal des Augrabens angestauten Sees erreicht knapp 575 m ü. NHN Höhe, er hat eine Fläche von etwa 0,6 ha, ist von Nordnordwest nach Südsüdost etwa 225 Meter lang und quert dazu bis zu 40 Meter breit. Der durchfließende Aubach hat bis zum Damm ein Einzugsgebiet von etwa 0,9 km² angesammelt, auf dem größtenteils Wald steht, er mündet weiter abwärts von rechts zwischen den beiden genannten Dörfern in die Schlichem. Die Waldgewanne Vordere Bettenhalde links und Augrabne rechts reichen bis an die Ufer herab. Am unteren Ende des Sees gibt es einen Besucherparkplatz.

Das lokale Messtischblatt von 1911 zeigt an der Stelle noch keinen See.[3]

Einzelnachweise

Literatur

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