Walid Al-Atiyat

deutscher Schauspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Walid Al-Atiyat (* 1996) ist ein deutscher Schauspieler.[1] Er spielt den Tarik im Spielfilm Gropiusstadt Supernova (2026) von Ben Voit.[2] Der Film gewann 2026 beim Max Ophüls Preis den Hauptpreis für den besten Spielfilm.[3]

Leben und Wirken

Seine Filmografie umfasst Arbeiten für Kino und Fernsehen, darunter der Dokumentarfilm ACT! – Wer bin ich? (2017) von Rosa von Praunheim, die Netflix-Produktion Isi & Ossi (2019–2020) und die Serie Para – Wir sind King (2020–2022).[1] Weitere Fernsehfilme mit Al-Atiyat sind Unterwerfung (2018), Die Jägerin – Nach eigenem Gesetz (2021) und Das Quartett: Mörderischer Pakt (2023). Zudem war in den Serien Nackt über Berlin (2023) und Crystal Wall (2024) zu sehen. Er spielte wiederholt in SOKO Leipzig (Staffel 17 und 25) und Tatort (Folge 1056, 1123 und 1319) mit. In Ben Voits Spielfilm Gropiusstadt Supernova (2026) verkörpert er den Charakter Tarik; der Film wurde im Januar 2026 beim Max Ophüls Preis in Saarbrücken uraufgeführt.[2][4][3][5] Der Stoff erzählt – angesiedelt in Berlin-Gropiusstadt – von drei jungen Menschen, die am letzten Tag des Jahres vor entscheidenden Wendepunkten stehen.[6] Al-Atiyat leitet die Jugendtheatergruppe des Heimathafens Neukölln.

Hörspiele (Auswahl)

  • 2018: Agnieszka Lessmann: Einstiegskurs (Amir) – Regie: Felicitas Ott (Original-HörspielSWR)
  • 2018: Ahmed Masoud: 100 Jahre Israel: Bewerbung 39 (Rayyan) – Regie: Rami Hamze (Originalhörspiel – WDR)
  • 2025: Mudar Alhaggi: Damaskus danach – Regie: Anouschka Trocker (Originalhörspiel – NDR)

Quelle: ARD-Hörspieldatenbank

Einzelnachweise

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