Walter Brugger (Jurist)
österreichischer Jurist und Fachbuchautor
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Werdegang
Nach Besuch der Volksschule besuchte Brugger das Gymnasium Stubenbastei und maturierte dort im Jahre 1972.[3] Anschließend studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Wien und wurde 1978 zum Dr. iur. promoviert. Seit 1983 ist er als Rechtsanwalt tätig und auch Gründungspartner der Rechtsanwaltskanzlei DORDA BRUGGER JORDIS,[4][5] die er auch organisatorisch aufgebaut hat.[6] Seine Fachgebiete sind Unternehmens- und Kartellrecht.[7]
Im Jahre 2009[8] verlieh ihm die Technische Universität Wien die universitäre Lehrbefugnis (venia docendi) als Honorarprofessor für die Fachbereiche Unternehmenserwerb und Wettbewerb.[9] Er lehrt – unter anderem[10] – Wettbewerbsrecht (insbesondere Kartellrecht) am Institut für Managementwissenschaften der TU Wien.[11] 2007–2009 war er auch Vortragender beim postgradualen Masterprogramm „Executive MBA Mergers & Acquisitions“ der Universität Wien und TU Wien. Er ist weiters Vortragender an der Donau-Universität Krems[12] und an der Anwaltsakademie für M&A[13] und hält Fachseminare und Vorlesungen, auch zur postgradualen Fortbildung, zum Wettbewerbsrecht, Gesellschaftsrecht[14] und zu Unternehmenskaufverträgen.[15]
Veröffentlichungen (Auswahl)
(Quelle:[16])
- „38 UGB. Unternehmensübergang: Übernahme der Rechtsverhältnisse des Veräußerers durch den Erwerber, Haftung von Veräußerer und Erwerber“, Beitrag in: Straube/Ratka/Rauter (Hrsg.), Wiener Kommentar zum Unternehmensgesetzbuch (Band I, 4. Auflage; 63 Seiten), Verlag Manz, 101. Lieferung 2024, (Faszikelwerk in 2 Bänden: ISBN 978-3-214-26219-8 und ISBN 978-3-214-26137-5); vgl. Autorenliste von Manz[17]
- „Organhaftung bei M&A“ in: Harrer/Neumayr/Told (Hrsg.): Organhaftung Verlag Österreich, Wien 2022, ISBN 978-3-7046-8899-6
- „Der Brexit vernichtet die Limited in Österreich – Aber es gibt Auswege“ (zu den gesellschaftsrechtlichen Folgen eines „Hard Brexit“)[18]
- „Einführung in das Wirtschaftsrecht: Kurzlehrbuch“; (ergänzte 3. Auflage 2016, 168 Seiten); ISBN 978-3-7412-4128-4; ergänzte 4. Auflage 2018, ISBN 978-3-7528-6679-7; ergänzte und aktualisierte 5. Auflage 2021, ISBN 978-3-7543-7494-8
- Unternehmenserwerb. Manz’sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung, Wien 2014, ISBN 978-3-214-05923-1.[19]; 2. (erheblich erweiterte) Auflage Wien 2020, ISBN 978-3-214-05924-8[20]. Dazu Buchbesprechung[21] von Susanne Kalss.
- Die erfolgreiche Berufung im Zivilprozess. Manz’sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung, 1. Auflage Wien 2012, ISBN 978-3-214-00745-4.[22] 2. Auflage Wien 2015, ISBN 978-3-214-00978-6[23]; 3. Auflage 2022, ISBN 978-3-214-02643-1[24]
- Unternehmenserwerb (Leitfaden für die Praxis) Acquisition of Business Enterprises. Manz’sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung, Wien 1990, ISBN 3-214-06098-8.
- Die inländische Zweigniederlassung einer ausländischen GmbH (samt internationalem Gesellschaftsrecht). In: M. Gruber, F. Harrer (Hrsg.): GmbHG. Linde Verlag, Wien 2014, ISBN 978-3-7073-1030-6, S. 1955–2001. 2. Auflage, (Linde 2018), Seiten 8–9 und 2145–2197, ISBN 978-3-7073-3352-7
- mit Alexander Schopper: Die Nachschüsse. In: M. Straube (Hrsg.): GmbHG Wiener Kommentar. Manz’sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung, Wien 2009, ISBN 978-3-214-17838-3, S. 5–33. Neuauflage Wien 2015: ISBN 978-3-214-17899-4. 3. Auflage Wien 2022.
- Acquisition of Business Enterprises in Austria. In: Kanji Ishizumi: International Acquisition Handbook. Toyo Keizai Inc, Tokyo 1987, ISBN 4-492-55129-8, S. 305–329.