Walter Feldberg

deutscher Maler und Kunsterzieher From Wikipedia, the free encyclopedia

Walter Feldberg (* 5. Mai 1909 in Rheinhausen; † 12. Oktober 1989) war ein deutscher Maler und Kunsterzieher.

Leben

Walter Feldberg wurde am 5. Mai 1909 im damals preußischen Rheinhausen geboren. Bereits während seiner Schulzeit wurde sein Talent zum Zeichnen vom Kunstlehrer J. Steffens entdeckt. Steffens ließ Feldberg in seinem Atelier in Rheinhausen an der für die Bewerbung notwendige Mappe arbeiten. Feldberg wurde 1928 schließlich an der Akademie der Bildenden Künste München angenommen. Er wurde Schüler des Landschaftsmalers Ernst Wiedmann. Neben dem Studium an der Akademie absolvierte Feldberg in seiner Zeit in München ein praktischeres Werkstudium und belegte auch Seminare an der dortigen Universität.

Anschließend vertiefte er seine Malkunst mit einem Studium an der Düsseldorfer Akademie, wo er bei Werner Heuser, Ludwig Heupel-Siegen und Heinrich Nauen lernte. Für kurze Zeit war er außerdem als Student in Köln eingeschrieben. Im Jahr 1934 legte Feldberg in Berlin die künstlerische Staatsprüfung ab. Seine erste Stelle als Kunsterzieher trat er in Dinslaken an. 1937 wurde er als Lehrer am Landfermann-Gymnasium Duisburg angestellt. Diese Stelle sollte er bis zu seiner Pensionierung, als Studienrat, im Jahr 1974 innehaben. Unterbrochen wurde die Arbeit mit der Einberufung nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Während des Krieges gingen die Studienarbeiten Feldbergs an den verschiedenen Standorten verloren.

Allerdings blieb Feldberg auch während seiner Tätigkeit als Kunsterzieher künstlerisch tätig. Insbesondere in den 1950er und 1960er Jahren entstanden eine Vielzahl von Zeichnungen und Bildern. Feldberg wurde Mitglied des Duisburger Künstlerbundes und gehörte im Jahr 1957 zu den Gründungsmitgliedern der Duisburger Sezession, die sich der abstrakten Kunst verschrieben hatte. Davon zeugt auch die Mitgliedschaft im Wirtschaftsverband bildender Künstler „Ruhr“. Walter Feldberg starb am 12. Oktober 1989. Seine Arbeiten wurden von seiner Witwe an das Landfermann-Gymnasium übergeben, wo auch ein von ihm gestalteter Fries an das Wirken Feldbergs erinnert.[1]

Werke (Auswahl)

Walter Feldberg war als Maler und Collagist tätig. Zunächst arbeitete er als Landschaftsmaler und Porträtzeichner, ehe er sich der abstrakten Malerei zuwandte. Die Arbeiten Feldbergs waren in den 1960er Jahren von den geometrischen Konstrukten der Künstler Piet Mondrian und Victor Vasarely inspiriert. Das Alterswerk kann als politischer aufgefasst werden. Dabei waren Feldbergs Arbeiten weniger technisch herausragend als vielmehr in ihrer Universalität einem vielfältigen Publikum zugänglich. Die Bilder wurden im In- und Ausland rezipiert. So erschien 1955 eine Besprechung der Arbeiten Feldbergs im französischen Magazin „La Revue Moderne - des Arts et de la Vie“.

Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

Literatur

  • Ohne Autor: Walter Feldberg. In: Holger Albertini, Gerhard Losemann, Indra Thoma: 50 Jahre Duisburger Sezession. Duisburg 2007. S. 70. Digitalisat
  • K. W.: In Memoriam Walter Feldberg. In: Blätter des Landfermann-Bundes e. V. Duisburg und der Königsberger Friderizianer. Duisburg 1990. S. 2–4.
  • Peter Westhölter: Erbe und Auftrag. Zum Tode von Walter Feldberg. In: Blätter des Landfermann-Bundes e. V. Duisburg und der Königsberger Friderizianer. Duisburg 1990. S. 5 f.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI