Walter Hartwig

deutscher Landschaftsmaler From Wikipedia, the free encyclopedia

Walter Hartwig (* 2. Februar 1874 in Leipzig; † 1942) war ein deutscher Landschaftsmaler und Fotograf.

Hartwig wurde durch Walter Püttner gefördert und beschickte unter anderem in den Jahren 1940 und 1941 die Wurzener Kunstausstellungen. Er malte vor allem Aquarelle, von denen eine Vielzahl auf Ansichtspostkarten im Jenny-Verlag Leipzig-Anger, Herbartstraße 3 vertrieben worden ist. Ferner schuf Hartwig auch mehrere Ölgemälde auf Leinwand und Kopien von Gemälden anderer Künstler. Er war auch als Fotograf aktiv und lebte in der Villenkolonie Quasnitz-Lützschena.[1] Seit 1906 war er Mitglied im Thüringer Photographen Bund.[2] Hartwig war Mitglied der Vereinigung deutscher Vergrößerungsanstalten (VDV),[3] die 1909 in München eine Tagung abhielt.[4] Er beteiligte sich 1914 mit einer Spende von 10 Mark an der Kriegsnotspende Deutscher Photographen.[5]

Werke (Auswahl)

  • Aquarell Schloß Rochsburg i. Sachs., Erster Hof mit Pulverturm
  • Aquarell Schloß Rochsburg i. Sachs., Zweiter Hof mit tausendjähr. Ziehbrunnen
  • Ölgemälde Blick auf Kapstadt und den Tafelberg, 39 × 50 cm, Öl auf Karton[6]
  • Nachtbild aus der engen Dorfstrasse (Fotografie, 1914)
  • Dorfwinkel (Fotografie, 1918)[7]

Literatur

  • Franz Goerke: Die Kunst in der Photographie. Heft 3, Verlag von Wilhelm Knapp, Halle/Saale 1905.
  • Deutscher Camera-Almanach. 3. Jahrgang. Verlag des Camera-Almanachs, 1907, S. 12, 116, 211, 220 (Textarchiv – Internet Archive Bild, S. 116 fehlt im Scan).
  • Hartwig, Walter. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 2: E–J. E. A. Seemann, Leipzig 1955, S. 384 (Textarchiv – Internet Archive Leseprobe).

Einzelnachweise

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