Walter Helm
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Leben und Wirken
Er war der Sohn des Expedienten Franz Albin Helm und dessen Ehefrau Martha Helene Helm geborene Penzel. Nach dem Schulbesuch schlug er eine musikalische Laufbahn ein. Er ging an das Königliche Konservatorium der Musik zu Leipzig, wurde Schüler von Max Reger und in den Jahren 1912 bis 1915 Schüler von Karl Straube.[4] Danach war er als Musikpädagoge und Komponist in Meißen tätig, wo er bis 1945 als Gymnasialoberlehrer, Studienrat und Kantor an der Fürsten- und Landesschule St. Afra wirkte. Danach arbeitete er freiberuflich in Meißen. Außerdem war er aktives Mitglied des Meißner Lehrergesangvereins und als Musikreferent für das Meißner Tageblatt tätig und spielte in den 1950er Jahren in einem Quintett für Holzbläser.[5]
Helm war Orgelkomponist[6] und komponierte verschiedene Lieder für gemischte Chöre, darunter Die Straßen vereist und von Schnee verweht (Der Marsch nach Prag) im Tonsatz von Bruno Stürmer und 1954 die Sinfonietta auf A sowie weitere Musikwerke. Bereits 1933 wurden in der Frauenkirche in Dresden zur Orgelvesper Werke von ihm gespielt.[7]
Literatur
- Helm, Walter. In: Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. PDF auf CD-ROM. Kiel 2004, S. 3023 f. (2. Edition, Kiel 2009; archive.org).
- Archiv-Inventar Deutsche Musik 1933–1945. (Auskopplung aus dem Handbuch). PDF auf CD-ROM, Kiel 2004. (2. Edition, Kiel 2009).