Walter Lilie
deutscher Kunstmaler
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Leben

Lilie war ein Sohn des Schriftstellers, Chronisten und Journalisten Moritz Lilie (1835–1904);[2] sein älterer Bruder Georg (1873–1935)[2] wurde ebenfalls Kunstmaler.
Nach einer Ausbildung an der Dresdner Akademie bei Carl Bantzer malte Lilie hauptsächlich Porträts (insbesondere von Kindern) und Landschaften. Er war in Mosbach Zeichenlehrer am Realgymnasium (heute Nicolaus-Kistner-Gymnasium Mosbach) und an der Idiotenanstalt (Johannes-Anstalten, heute Johannes-Diakonie Mosbach). Er lebte im Jahr 1917 in Zürich-Herrliberg. 1920 zog er nach Schwetzingen, wo er im Schlossgarten zahlreiche Motive fand. Neben Schwetzingen war Italien ein beliebtes Malrevier.
Werke (Auswahl)
- 1908: Wintersonne in Davos
- 1912: Sommertag in Quinten am Wallensee
- 1916: Weidendes Pferd am Langensee(Galerie Dresden)
- 1919: Hirtenkinder (Rathaus Hildburghausen)
- Porträt der Marie Schloss[3]
- Postkarte „Der Acker“
- Postkarte „Heimweg“
- Postkarte „Daheim“
- Postkarte „Ernte“
Literatur
- Joseph August Beringer: Badische Malerei 1770–1920. 2. Auflage, 1922; Nachdruck: Müller, Karlsruhe 1979, S. 261.
- Lilie, Walter. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 23: Leitenstorfer–Mander. E. A. Seemann, Leipzig 1929, S. 223 (Textarchiv – Internet Archive).
- Lilie (Walter). In: Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs de tous les temps et de tous les pays. Band 5: Houe–Matisse. Gründ, Paris 1952 (französisch, Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).
- Hans Werner Haas, Peter Augustus Helm: Der Maler Walter Lilie. In: Unser Land. Heidelberg 1994, S. 118–119.
Weblinks
Commons: Walter Lilie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien