Walter Schaefer-Kehnert
deutscher Landwirt und Offizier
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Walter Schaefer-Kehnert (* 5. Februar 1918 in Kehnert; † 17. September 2006 in Remagen)[1][2][3] war ein deutscher Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer.
Leben
Schaefer-Kehnerts Vater erwarb in der Kaiserzeit einen großen landwirtschaftlichen Betrieb in Kehnert, im heutigen Landkreis Stendal.
Schaefer-Kehnert absolvierte nach dem Abitur eine landwirtschaftliche Lehre. Er wurde Artillerie-Offizier und diente im Zweiten Weltkrieg u. a. an der Ostfront, bei Uman, Wjasma und Moskau.[4] Er wurde mehrfach verwundet und zudem hoch dekoriert.
1956 wurde Schaefer-Kehnert zunächst Privatdozent und 1960 außerordentlicher Professor für landwirtschaftliche Betriebslehre an der Universität Göttingen.[5] 1963 wurde er beurlaubt, um für die Weltbank in Washington zu arbeiten, zuletzt von 1980 bis 1983 als Leiter der landwirtschaftlichen Abteilung des Economic Development Institute.[1]
2004 wurde er in dem Buch Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin verewigt.[6]
Auszeichnungen (Auswahl)
- Verwundetenabzeichen 1939 in Schwarz
- (Allgemeines) Sturmabzeichen (ohne zahlen), I.Stufe
- Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse
- Deutsches Kreuz in Gold[7]
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Wirtschaftlichkeit und Grenzen der Zugkraft-Motorisierung: Aus d. Arbeiten d. Institutes f. landw. Betriebs- u. Landarbeitslehre, 1953.
- Kosten und Wirtschaftlichkeit des Landmaschineneinsatzes, 1957.
- Entwicklungslinien der Mechanisierung in der westdeutschen Landwirtschaft, in: Landtechnik 16 (1961), S. 78–86.
- Die Kosten des Landmaschineneinsatzes, 1963.
- Entwicklungslinien der Mechanisierung in der Landwirtschaft der USA, 1964.
- Ansatzmöglichkeiten zur Förderung des landwirtschaftlichen Kreditwesens im karibischen Raum: Fallbeispiele Jamaika u. Dominikan. Republik; [diese Studie wurde als Forschungsvorhaben im Auftr. d. Bundesministeriums für Wirtschaftl. Zusammenarbeit von d. GFA-Ges. für Agrarprojekte in Übersee mbH, Hamburg, erstellt], 1986.