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Walther Rathenau Institut

deutsche Stiftung für das geistige Erbe des Reichsaußenministers Rathenau From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Walther Rathenau Institut, Stiftung für internationale Politik ist eine überparteiliche, gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin. Es ist benannt nach Walther Rathenau, einem Außenminister während der Zeit der Weimarer Republik. Das Institut ist zwar formal überparteilich, über die Gründer sowie die aktuelle Zusammensetzung des Vorstands besteht jedoch indirekt eine Nähe zur FDP.

Institutslogo

Stiftungszweck

Die Stiftung soll an das Leben und Wirken des Industriellen, Essayisten und Außenpolitikers Walther Rathenau erinnern und sein Werk und sein Eintreten für demokratische Grundwerte, Völkerverständigung und Toleranz wieder einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen. Zu diesem Zweck fördert die Stiftung die politische Bildung im Sinne Walther Rathenaus, insbesondere durch Beiträge und Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Außenpolitik. Darüber hinaus sollen in unregelmäßigen Abständen außenpolitische Studien zu aktuellen, Deutschland betreffenden Themen erstellt werden, die den liberalen Geist Walther Rathenaus reflektieren.

Geschichte und Struktur

Die Stiftung ist Anfang 2008 auf Initiative des Publizisten und Unternehmers Michael A. Gotthelf in Berlin gegründet worden. Mitinitiator war der Unternehmer Hartmuth A. Jung. Beide Institutsgründer stehen der FDP nahe.[1][2]

Vorstand

aktuell:

vorhergehend:

  • Hartmuth A. Jung, (Vorsitz)
  • Bijan Djir-Sarai
  • Klaus Heiermann
  • Florian Rentsch
  • Anahita Thoms

Beirat

vorhergehend auch noch mit Andreas Reichel

Geschäftsführer

  • Mikolaj Ciechanowicz

Walther-Rathenau-Preis

Seit 2008 verleiht das Walther Rathenau Institut den Walther-Rathenau-Preis.

Einzelnachweise

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