Waltraud Lippold
deutsche Keramikerin
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Waltraud Lippold (* 21. Februar 1939 in Jena) ist eine deutsche Keramikerin.
Leben und Werk
Waltraud Lippold machte das Abitur und absolvierte danach ein Praktikum in einer Tischlerei. Von 1959 bis 1963 studierte sie in der Fachrichtung Keramik der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein. 1963/1964 war sie als Assistentin Gestalterin im VEB Porzellanwerk Colditz und dann Modelleurin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seit 1979 arbeitete sie freischaffend mit eigner Werkstatt in Berlin-Biesdorf als Keramikerin. Sie war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.
Werkbeispiel
- Landschaft (1984, Vase; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. II 91/500 B)[1]
Ausstellungen (unvollständig)
Einzelausstellungen
- 1977: Berlin, Studio-Galerie
- 1979: Leipzig, Galerie Theaterpassage
- 1981: Karl-Marx-Stadt, Galerie Spektrum
- 1982: Karl-Marx-Stadt, Galerie Schmidt-Rottluff
Beteiligung an Ausstellungen in und außerhalb der DDR
- 1972 bis 1979: Berlin, vier Bezirkskunstausstellung
- 1974 und 1978: Erfurt, IGA-Gelände (I. und II. Quadriennale des Kunsthandwerks sozialistischer Länder)
- 1976: Sopot, Internationale Keramikausstellung
- 1977/1978: Dresden, VIII. Kunstausstellung der DDR
- 1977 und 1980: 1977: Magdeburg, Museum Kloster Unser Lieben Frauen („Keramik in der DDR“)
- 1978 und 1980: Vallauris (Biennale der internationalen Keramik)
- 1979/1980: Erfurt, Galerie am Fischmarkt („Kunsthandwerk in der DDR“)
- 1981: Göttingen, Städtisches Museum („Keramik aus der DDR“)
- 1981/1982: Berlin, Ausstellungszentrum am Fernsehturm („Berliner Atelier“)
Literatur
- Fritz Kämpfer, Klaus G. Beyer: Kunsthandwerk im Wandel. Aus dem Schaffen dreier Jahrzehnte in der Deutschen Demokratischen Republik. Verlag der Nation, Berlin, 1984
- Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 550/551