Wartenstein (Gemeinde Raach am Hochgebirge)
Ortschaft im Bezirk Neunkirchen
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Wartenstein ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Raach am Hochgebirge im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich mit 4 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).[1]
| Wartenstein (Streusiedlung) Ortschaft Katastralgemeinde Wartenstein | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Neunkirchen (NK), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Neunkirchen | |
| Pol. Gemeinde | Raach am Hochgebirge | |
| Koordinaten | 47° 38′ 57″ N, 16° 55′ 11″ O | |
| Höhe | 760 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 4 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 1,92 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05260 | |
| Katastralgemeindenummer | 23149 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Die nördlich von Raach und westlich des Raachberges (908 m ü. A.) gelegenen Lagen der Streusiedlung sind von der Landesstraße L134 über Nebenstraßen erreichbar. Am 1. April 2020 zählte die Ortschaft 15 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort mit 27 zerstreuten Häusern genannt, die entweder nach Raach, nach Schottwien oder Gloggnitz eingepfarrt waren; auch die Kinder wurden in diese Orte eingeschult. Die Herrschaften Wartenstein und Grimmenstein besaßen die Ortsobrigkeit und besorgten die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde vom Magistrat Wr. Neustadt ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Wartenstein und Gloggnitz sowie dem Minoritenkloster in Neunkirchen.[3]
Laut Adressbuch von Österreich war im Jahr 1938 in Wartenstein eine Meierei landwirtschaftlich tätig.[4]
Sehenswürdigkeiten
- Burg Wartenstein eine aus dem 12. Jahrhundert stammende, mehrmals schwer beschädigte und immer wieder neu aufgebaute Anlage
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 7. Band: St. Valentin bis Zwölfaxing. Mechitaristen, Wien 1833, S. 124 (Wartenstein – Internet Archive).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 263.
Weblinks
- Wartenstein in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
