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Was haben wir gelacht

Dokumentarfilm von Eva Müller und Isabel Schneider From Wikipedia, the free encyclopedia

Was haben wir gelacht ist ein deutscher Dokumentarfilm unter Regie von Eva Müller und Isabel Schneider aus dem Jahr 2026. Die Weltpremiere fand im Rahmen des Filmfestes München am 2. Juli 2026 statt.

TitelWas haben wir gelacht
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Was haben wir gelacht
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen BASIS Berlin Filmproduktion, ZDF
Stab
Regie Eva Müller, Isabel Schneider
Drehbuch Eva Müller, Isabel Schneider
Produktion Uschi Feldges, Ansgar Frerich
Musik Danielle de Picciotto, Alexander Hacke, Hackedepicciotto
Kamera Thomas Lütz
Schnitt Yana Höhnerbach
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Inhalt

Der Dokumentarfilm thematisiert das männliche geprägte Unterhaltungsfernsehen der 1990er Jahre in Deutschland, mit häufig sexistischem und misogynem Humor und Habitus sowie einer männlichen Dominanz, die Komikerinnen und Kabarettistinnen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen benachteiligte. Humor wird damit als Ausdruck von Macht in einem patriarchalen System aufgezeigt.

In Interviews mit den Pionierinnen der deutschen Unterhaltungsindustrie Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins und durch Rückblenden zu Ausschnitten damals beliebter Formate wie unter anderem Wetten, dass..?, Herzblatt, Die Harald Schmidt Show verdeutlicht der Dokumentarfilm gängige Praktiken und Verhaltensmuster einer männlich dominierten Entertainerkultur und unterzieht sie einer Reflexion aus einer feministischen Perspektive der Gegenwart nach MeToo.

Rezeption

Susan Vahabzadeh von der Süddeutschen Zeitung sieht in dem Film einen wichtigen Beitrag darin, die damalige Normalität von Sexismus und Frauenfeindlichkeit zu verdeutlichen. Sie bilde eine Hintergrundfolie für die Skandalisierung von Frauenfeindlichkeit und der Verurteilung von Sexismus, in deren Folge derlei Dinge „nicht mehr als der Normalfall“ gelten würden.[2]

Bert Rebhandl von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung attestiert dem Film in der Verwendung und Besprechung von Archivmaterial eine „verblüffende“ Wirkung. Die Ausschnitte zeigten in ihrer Dichte das damalige Fernsehen als „mehrheitlich übergriffig“.[3]

Einzelnachweise

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