Wasserkraftwerk Xingó
Stausee in Brasilien
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Das Wasserkraftwerk Xingó [] wurde 1994 am Rio São Francisco in Brasilien zwischen den Bundesstaaten Alagoas und Sergipe errichtet. Die nächsten Städte sind Piranhas in Alagoas (12 km entfernt) und Canindé do São Francisco in Sergipe (6 km entfernt). Die Stauanlage ist außerdem 65 km von dem Paulo-Afonso-Wasserkraftkomplex entfernt, der ebenfalls am São Francisco liegt.
| Wasserkraftwerk Xingó | |||
|---|---|---|---|
| Lage | Alagoas und Sergipe, Brasilien | ||
| Zuflüsse | Rio São Francisco | ||
| Abfluss | Rio São Francisco | ||
| Größere Orte in der Nähe | Piranhas, Canindé do São Francisco | ||
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| Koordinaten | 9° 37′ 15″ S, 37° 47′ 28″ W | ||
| Daten zum Bauwerk | |||
| Sperrentyp | CFR-Damm | ||
| Bauzeit | 1987–1994 | ||
| Höhe des Absperrbauwerks | 141 (150?) m | ||
| Bauwerksvolumen | 13,2 Mio. m³ | ||
| Kronenlänge | 3623 (8100?) m | ||
| Kraftwerksleistung | 3 162 MW | ||
| Daten zum Stausee | |||
| Wasseroberfläche | 60 km² | ||
| Speicherraum | 3800 (13.200?) (736?) Mio. m³ | ||
| Einzugsgebiet | 609,386 km² | ||
| Bemessungshochwasser | 33,000 m³/s | ||
Staudamm

Xingó ist ein 830 Meter langer und 140 Meter hoher Staudamm aus Steinschüttung mit Betonscheiben. Er umfasst fünf Bereiche mit 12.900.000 Kubikmetern Füllmaterial, hauptsächlich aus Granit, mit einer wasserseitigen Betonoberfläche („CFR-Damm“). Vier Dämme (Deiche) dienen ebenfalls zur Stützung des Stausees. Direkt nordöstlich des Staudamms befindet sich sein Überlaufwehr mit 12 Schleusen und einer maximalen Abflusskapazität von 33.000 m³/s. Der Damm stützt ein Reservoir mit einem Fassungsvermögen von 3,8 km³ Wasser, einer Seeoberfläche von 60 km² und einem Wassereinzugsgebiet von 630.000 km².[1][2] Der Stausee ist 65 km lang.

Ein Teil des Stausees und die Schluchten unterhalb des Wasserkraftkomplexes Paulo Afonso werden durch das Naturschutzgebiet Monumento Natural do Rio São Francisco mit einer Fläche von 26.736 Hektar geschützt.[3][4]
Wasserkraftwerk

Das Wasserkraftwerk Xingó liegt direkt südwestlich des Staudamms und verfügt über ein Kraftwerk mit einer Länge von 240,75 Metern, einer Höhe von 59 Metern und einer Breite von 27 Metern. Es wurde vom Beratungsunternehmen Promon Engenharia entworfen und enthält Francis-Turbinen für jeden der sechs 527-Megawatt-Generatoren von Siemens, zusammen 3162 MW. Das Kraftwerk wurde auch für vier weitere identische Generatoren ausgelegt, die, wenn sie installiert würden, die Gesamtleistung auf 5.270 Megawatt erhöhen würden.[2]
