Waterloo. Das Ende

Film von Hugues Lanneau (2014) From Wikipedia, the free encyclopedia

Waterloo. Das Ende (Originaltitel: Waterloo, l’ultime bataille; zu Deutsch: Waterloo, die letzte Schlacht) ist ein belgischer Dokumentar-Historienfilm aus dem Jahr 2014, der sich mit der für den Film namensgebenden Schlacht bei Waterloo vom 18. Juni 1815 befasst.

TitelWaterloo. Das Ende
OriginaltitelWaterloo, l’ultime bataille
ProduktionslandBelgien
OriginalspracheFranzösisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Waterloo. Das Ende
Originaltitel Waterloo, l’ultime bataille
Produktionsland Belgien
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 2014
Länge 81 Minuten
Stab
Regie Hugues Lanneau
Drehbuch Hugues Lanneau,
Valérie de Rath,
Ouri Wesoly
Produktion Willy Perelsztejn
Musik Ivan Georgiev
Kamera François Roland
Schnitt Jean-Michel Frère
Besetzung
  • Michel Schillaci: Napoleon Bonaparte
  • Dorian Salkin: Arthur Wellesley
  • Franky Simon: Michel Ney
  • Alexandre Petit: Jacques Desmoulins
  • Simon Love: James Clémence
  • Ron Vandijck: Louis Mertens
  • David Bayenet: Marcel Lanquais
  • Louis Chaussée: Pierre Lantelme
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Handlung

Napoleon I. Bonaparte
Arthur Wellesley, 1. Duke of Wellington

In Waterloo. Das Ende wird die Schlacht bei Waterloo, die am 18. Juni 1815 zwischen französischen Truppen unter Napoleon Bonaparte auf der einen und einer von Arthur Wellesley, 1. Duke of Wellington, geführten alliierten Streitmacht auf der anderen Seite ausgetragen wurde, dargestellt und analysiert. So wird beispielsweise der Verlauf der Schlacht, aufgeteilt in einzelne Phasen, veranschaulicht und von Experten und Historikern in unregelmäßigen Abständen kommentiert sowie gedeutet. Im Mittelpunkt stehen dabei Napoleon und Wellesley, die Protagonisten des Films. Ferner befasst sich der Film mit fünf fiktiven Charakteren – Soldaten, die jeweils verschiedenen Fraktionen angehören –, deren individuelle Eindrücke während der Schlacht gezeigt werden.

Als historische Fachleute kommen unter anderem der britische Historiker und Napoleonbiograf Alan Forrest, der deutsch-britische Militärhistoriker Peter Hofschröer, der französische Historiker und Leiter der Pariser Napoleon-Stiftung Thierry Lentz, die belgischen Historiker Philippe Raxhon (Universität Lüttich) und Jean-Michel Sterkendries (Königliche Militärakademie Brüssel) und der niederländische Militärhistoriker Kees Schulten zu Wort.

Rezeption

Die Frankfurter Rundschau lobt, dass Regisseur Lanneau „gut recherchierte Blicke“ unternehme und „erhellende Antworten und interessante Fragen“ zu der die Schlacht betreffenden Debatte beitrage, ohne die „menschliche Dimension des langjährigen kriegerischen Geschehens“ zu vergessen.[1] Die belgische Zeitung La Capitale nennt den Film kurz „spektakulär und lehrreich“.[2]

Einzelnachweise

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