Waßmannstraße
Straße in Berlin von 1831 bis 1963
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Lage
Die Waßmannstraße führte von der Landsberger Straße und der Weberstraße westlich des Büschingplatzes in südöstlicher Richtung durch die Elisabethstraße bis zur Großen Frankfurter Straße. Der nördliche kleinere Teil gehörte zu Berlin-Mitte, der südliche zu Berlin-Friedrichshain. In der Gegenwart befindet sich dort das Neubaugebiet an der Karl-Marx-Allee.
Geschichte
1786 wurde die Waßmanns Gasse erstmals in einer Karte von Berlin erwähnt.[1] Diese war nach dem Zimmermann David Waßmann benannt, durch dessen Grundstück an der Landsberger Straße sie gelegt worden war.[2] 1831 wurde sie in Waßmann-Straße umbenannt. Dort standen Wohn- und Geschäftshäuser, in denen sich auch einige kleinere Fabriken, Werkstätten, Geschäfte und weitere Unternehmen befanden.[3] Ab 1908 führte eine Nebenstrecke der Straßenbahn Nordost von der Landsberger Straße durch die Waßmannstraße und die Elisabethstraße bis zur Kurzen Straße, diese wurde 1920 wieder eingestellt.[4]
Die Waßmannstraße wurde 1945 während der Straßenkämpfe um Berlin schwer beschädigt.[5] Dennoch gab es dort 1953 unter anderem noch einen VEB Zellglas.[6] In den folgenden Jahren wurden die Trümmer und die gesamte erhaltene Bausubstanz beseitigt und dort die neue Karl-Marx-Allee mit ihren Neubauten angelegt. 1963 wurde der Name der Waßmannstraße offiziell aufgehoben.[7]
Weblinks
- Waßmannstraße Berlin Geschichte
- Waßmannstraße Bundesarchiv, Bildarchiv
- Suche nach Waämannstraße. In: Deutsche Digitale Bibliothek
