Weildorf (Salem)
Ortsteil von Salem, Baden-Württemberg, Deutschland
From Wikipedia, the free encyclopedia
Weildorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Salem im Bodenseekreis in Baden-Württemberg.
Weildorf Gemeinde Salem | |
|---|---|
| Koordinaten: | 47° 47′ N, 9° 18′ O |
| Höhe: | 456 m ü. NHN |
| Fläche: | 5,51 km² |
| Einwohner: | 839 (31. Dez. 2024)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 152 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. April 1972 |
| Postleitzahl: | 88682 |
| Vorwahl: | 07553 |
Geographie
Lage
Weildorf liegt am Ostrand des Salemertals.[2] Gegen Nordwesten erhebt sich der steile Anstieg zur Heiligenberger Hochfläche. Südwestlich in der Talsohle liegt das Salemer Ried, das sich auch über mehrere andere Gemarkungen erstreckt. Der Hangenbach durchfließt Weildorf und mündet in den Kleinen Riedgraben.
Gliederung
Zu Weildorf gehören das Dorf Weildorf, die Ansiedlung Im Kogenwinkel und das Gehöft Schapbuch.[3]
Schutzgebiet
Im Salemer Ried liegt das Naturschutzgebiet Schwarzer Graben. Ursprünglich wurde die nordöstliche Seite des Salemertals durch den sogenannten „Schwarzen Graben“ entwässert. Im 20. Jahrhundert wurde der Graben nach Norden verlängert und dort südlich von Frickingen eine Verbindung zur Salemer Aach angelegt. Seitdem fungiert der ehemalige Graben als Kanal, der das überschüssige Wasser der Salemer Aach weiträumig um die Klosteranlage in Salem herumführt.[4]
Geschichte
Ur- und Frühgeschichte
Die Anfänge der alemannischen Besiedlung von Weildorf werden im 6./7. Jahrhundert vermutet, der frühen Siedlungszeit unter fränkischer Herrschaft.
Mittelalter und frühe Neuzeit
Weildorf wird im Jahr 849, eine im Vergleich zu den anderen Linzgaudörfern früher Zeitpunkt, erstmals schriftlich erwähnt. In der entsprechenden Urkunde schenkt ein Salomon seinen Besitz in Weildorf dem Kloster St. Gallen. Der Ort war seit 1163 überwiegend im Besitz der Heiligenberger Grafen. Von der Grafschaft erwarb Kloster Salem von 1256 bis 1274 in mehreren Schritten Besitzrechte, so im Jahr 1257 auch die Vogtei und das Patronat. 1262 wird der Ort als Grangie des Salemer Klosters bezeichnet, 1390 dann als Klosterdorf. 1637 erlangt das Kloster von den Grafen von Heiligenberg auch die Hochgerichtsbarkeit über Weildorf.
Im Dreißigjährigen Krieg sollen nach Plünderungen durch schwedische Truppen 170 Personen durch Hunger und Pest gestorben sein.[5]
Schapbuch bezeichnet ein Gewann zwischen Hardtwald und Deggenhauser Aach. Von etwa 1176 bis um 1430 war hier der Sitz des Landgerichts der Grafschaft Heiligenberg, eines der ältesten Landgerichte in Schwaben, bei dem die schwäbischen Herzoge oft in eigener Person zu Gericht saßen. Das Territorium war Reichsboden. Die eingezäunte Gerichtsstätte und der Galgen befanden sich auf einem Hügel oberhalb, Gebäude zur Beherbergung unterhalb der Straße. Nach 1431 wurde die Gerichtsstätte nach Beuren verlegt. Aber auch weiterhin wurde einmal im Jahr, und zwar zur Maienzeit, in Schattbuch Landgericht gehalten.[6]
Moderne

Nach der Enteignung des Klosters Salem im Zuge der Säkularisation 1803 gehört der Ort zum standesherrlichen badischen Oberamt, ab 1813 zum großherzoglichen badischen Bezirksamt Salem im Seekreis, ab 1857 zum Bezirksamt Überlingen im Großherzogtum Baden, das 1939 in Landkreis Überlingen umbenannt wurde. Im Zuge der Gebietsreform in Baden-Württemberg schloss sich Weildorf 1972 mit sieben weiteren Orten zur Gemeinde Salem zusammen.[7]
Im Zweiten Weltkrieg betrieb die Wehrmacht im Salemer Ried Richtung Frickingen eine Funkpeil- und Horchstation.
Das Hofgut Schattbuch hatte eine eigene Gemarkung. Es ist anzunehmen, dass es unter keiner Herrschaft stand und nie zu einer Gemeinde gehörte, bis Joseph Jak, der dort eine Ziegelei betrieb, 1830 das Bürgerrecht in Weildorf erworben hatte. 1859 wurde der nachmalige Salemerhof Schattbuch durch Jak von der Standesherrschaft Salem ausgelöst und zu Eigentum gemacht.[8]
Gesellschaft
Bevölkerung

Die Zahl der Einwohner von Weildorf bewegte sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zwischen 300 und 400 Personen. Ab den 1950er Jahren stieg die Einwohnerzahl gleichmäßig an und hat sich bis 2024 etwa verdoppelt.
Religion
Die Bevölkerung war bis zur Aufhebung der Klosterherrschaft 1803 katholisch. Dies ändert sich im 19. Jahrhundert kaum. Im Jahr 1925 waren dann etwa 5 % der Bewohner evangelisch, bis ins Jahr 1970 hat sich dies auf etwa 15 % der Bevölkerung erhöht.[2]
Die Pfarrei Weildorf gehörte zum Dekanat Linzgau in der Diözese Konstanz, ab 1826 Diözese Freiburg. Sie war bis zur Säkularisation 1803 in das Kloster Salem inkorporiert. Zum Sprengel der Pfarrei gehörten ursprünglich die Dörfer Altenbeuren, Bächen, Beuren, Leustetten, Stefansfeld und Weildorf mit zahlreichen kleineren Weilern und Einzelhöfen. Durch die Gründung der Münsterpfarrei Salem 1808 und der Pfarrei Beuren 1838 verkleinerte sich das Gebiet merklich.[9]
In der Judengasse bei der Kirche soll das Kloster Salem „bis 1724“ Schutzjuden angesiedelt haben.[5]
Politik
Der Gemeinderat von Salem wurde von 1972 bis 2004 in einer unechte Teilortswahl gewählt. Das System garantierte jedem Ortsteil eine bestimmte Anzahl von Sitzen. In der Gemeinde Salem gibt es für jeden Ortsteil einen Ortsreferenten.
Bürgermeister
- 1832–?: Matthias Braunwarth
- 1848–?: Anton Blaser
- 1892–1901: M. Sulger
- 1901–1931: Severin Blaser
- 1931–1945: Joseph Baumann
- 1946–1972: Wilhelm Kretz
Wappen
Blasonierung: „In Blau ein aufrechtes goldenes Schwert, die Klinge überlegt mit einer goldenen Waage“. Das Wappenbild will die Erinnerung an die Gerichtsstätte Schapbuch aufrechterhalten. Das Schwert wurde lange Zeit als Richtschwert eingesetzt. Die Waage steht seit alters her als Symbol für Recht und Gerechtigkeit.[10]
Infrastruktur
Öffentliche Einrichtungen

Das ehemalige Schul- und Rathaus wurde ab 1987 umgebaut und erweitert. Darin befinden sich heute unter anderem die Musikschule Salem und Vereinsräume. Die ehemaligen Pausenhalle wurde zum Dorfgemeinschaftshaus und Kindergarten.[10] Ab 2008 wurde auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei ein Dorfplatz geschaffen. Der hier offen fließende Hangenbach wurde saniert, ebenso die historische Kegelbahn.[11] Oberhalb des Ortes wurde für den Hangenbach ein Rückhaltebecken für den Hochwasserschutz errichtet.[12]
Weildorf wurde 1922 an das elektrische Stromnetz angeschlossen. Die zentrale Wasserversorgung wurde im Jahr 1956 fertig gestellt.
Verkehr
Die Landesstraße L201 verläuft durch Weildorf. Sie verbindet Salem (Stefansfeld) mit Heiligenberg. Die Kreisstraße K7751 zweigt im Dorf nach Beuren ab.
Der ÖPNV wird hauptsächlich durch den Linzgau-Bus Linie 7397 von Beuren nach Oberuhldingen bedient, der stündlich fährt und Anschlüsse an Züge in Richtung Friedrichshafen und Überlingen bietet.
Durch die Bahnstrecke Mimmenhausen-Neufrach–Frickingen war Weildorf ab 1905 an das großherzogliche badische Eisenbahnnetz angeschlossen. Die Stichbahn verband die Bahnstrecke Stahringen–Friedrichshafen mit Frickingen. Weildorf war Haltepunkt. Der Personenverkehr wurde 1953 eingestellt, der Güterverkehr in den 1970er Jahren.
Wirtschaft

Weildorf war traditionell durch die Landwirtschaft geprägt. Noch 1939 gab es im Ort 34 Vollerwerbsbetriebe, die sich aber bis 1970 auf 8 reduziert hatten. Produziert wird heute hauptsächlich Obst und Getreide.[13]
Im Zentrum des Ortes stand noch bis Anfang des 19. Jahrhunderts eine Brauerei. Ab dem Jahre 1845 wurde dort Bier gebraut. Von dem Ensemble übrig sind noch der Eiskeller, ein Bierkeller und das Gebäude des Gasthofs Adler mit Ökonomieteil. Die beiden Letzteren sind heute eine Wohnanlage.[14]
Der Gasthof Adler lässt sich schon im 17. Jahrhundert belegen. Der Gasthof „Zum Bahnhof“ wurde mit der Salemertalbahn 1905 errichtet, dient heute noch als Bäckereifiliale. In den 1920er Jahren gab es eine „Bäckerei und Gemischtwarenhandlung K. Bauer“.
Am Ortsausgang in Richtung Leustetten existiert ein Umspannwerk der EnBW. An der Gemarkungsgrenze in Nachbarschaft des ehemaligen Bahnhofes Salem hat sich Industrie und großflächiger Einzelhandel angesiedelt.
Kultur
Sehenswürdigkeiten
Die Geschichte der Gemeinde Weildorf wird außer durch schriftliche Quellen durch beachtliche 14 Baudenkmale dokumentiert. Hervorzuheben sind dabei das ehemaliges Schul- und Mesmerhaus von 1793, die Pfarrkirche Peter und Paul, das ehemaliges Schul- und Rathaus von 1880 mit „Kriegerdenkmal“ 1870/1871 sowie das ehemalige Bahnhofsgebäude von 1905.[15]
- Ehemaliges Schul- und Mesnerhaus, repräsentativer zweigeschossiger Massivbau mit Mitteleingang und Vollwalmdach, 1793.

- Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul, großer Saalbau mit spätgotischem Westportal, Umbau vor 1689, Sakristei von 1669, barocke Ausstattung nach 1725. Im Innern befinden sich ein geschnitzter Kreuzweg von Josef Anton Feuchtmayer und eine historische Orgel der Orgelbauer Hieber & Schuhmacher aus dem Jahr 1855.[16]
- Pfarrhaus, repräsentativer zweigeschossiger Bau mit übergreifender Dachform aus Krüppelwalm und Fußwalm und vortretendem Treppenhaus, kleines eingeschossiges Nebengebäude mit Krüppelwalmdach und Giebelverschalung sowie Grundstückseinfriedung, 1914.
- Schul- und Rathaus, zweigeschossiger Bau mit symmetrischer fünfachsiger Front, hochgelegenem Rundbogeneingang mit Freitreppe, Mittelrisalit und überstehenden Dreiecksgiebel sowie flachem Vollwalmdach, 1880.
- Bahnhof von 1905: Hauptgebäude in der Mitte zweigeschossige mit jeweils eingeschossigen Seiten, heller Putzbau mit abgehobenen Tür- und Fenstergewänden, Eckrustizierungen und Sohlbankgesimsen mit gusseisernem Pumpbrunnen.
- Gasthof Adler, zweite Hälfte 19. Jahrhundert, bestehend aus: Hauptgebäude, zweigeschossig heute verputzt, mit reichem Zierfachwerk und Tanzsaal im Obergeschoss - Wohnspeicher, zweigeschossiger und verputzt - Brennerei - große Stallscheuer – Backhaus - kleine Brücke mit gusseisernem Geländer - großes Sudhaus mit Eiskeller – Biergarten - hölzerne Kegelbahn – Trinkhalle.[17]
- Ehemaliges Ausgedinghaus, zweigeschossiger Fachwerkbau mit massivem Sockel und Außentreppe sowie rundherum deutlich vorkragendem Obergeschoss, erste Hälfte 18. Jahrhundert.
- Privatkapelle der Hofanlage Lampach, kleiner verputzter Rechteckbau mit dreiseitig geschlossenem Chor, 1910.
- Lourdesgrotte, künstlich angelegte Felssteingrotte mit bemalten Gipsfiguren der Muttergottes und der knienden Bernadette sowie weitere Grotte mit Altar.
Bildung
Als Pfarrort besaß Weildorf wohl seit 1787, nachweislich ab 1790 eine eigene Schule. Das Reichsstift Salem hatte 1787 eine Schulordnung zur Einführung der Schulpflicht erlassen. Die Pfarrei war für den Schulbetrieb zuständig, allerdings nur in den salemischen Gebieten, nicht in den fürstenbergischen Orten Altenbeuren, Beuren und Leustetten. 1830 kam es dann zu einer Schulgemeinschaft Weildorf-Leustetten. Diese endete 1878 mit dem Bau einer eigenen Schule in Leustetten. Das alte Schulgebäude in Weildorf stammt aus dem Jahr 1793, das neue wurde 1880 gebaut. Mit der Einrichtung von Nachbarschaftsschulen und der Einrichtung des Bildungszentrums Salem (1976) endet der Schulstandort Weildorf.[18]
Das Gebäude wird seit 1975 von der Musikschule Salem benutzt. Im Nebengebäude befindet sich ein Kindergarten.
Vereine und Veranstaltungen
Der FC Beuren-Weildorf e. V. wurde 1957 als Fußballverein gegründet und 1988 ins Vereinsregister eingetragen. Bis zur Saison 2019/20 nahmen zwei Herrenteams und mehrere Jugendmannschaften, in wechselnden Spielgemeinschaften, am Spielbetrieb des Südbadischen Fußballverbandes teil. Im Jahr 2020 fusionierte der Verein mit dem FC Rot-Weiß Salem.[19]
Der Musikverein Weildorf e. V. wurde 1927 gegründet. Er begleitet zahlreiche öffentliche Veranstaltungen mit seiner Musikkapelle und ist in der Jugendarbeit tätig. Er ist aktives Mitglied in der Schlossseegemeinschaft, einem Zusammenschluss der vier Salemer Musikkapellen. Der Verein richtet das jährlich stattfindende Gassenfest aus.
Die Anfänge der organisierten Fasnacht lagen in Weildorf beim Musikverein. 1968 wurde ein Elferrat gegründet. Der Narrenverein Weildorf e. V. ist seit 1977 im Vereinsregister eingetragen. Er besitzt mit den „Riedgeistern“ eine eigene Narrenhäsgruppe, eine Zimmermannsgruppe, sowie eine Tanzgilde und verschiedene kleinere Gruppen wie die „Wecker“ und „Funkengilde“. Der Verein hat um die 270 Mitglieder.
Der Sportverein SV Weildorf e. V., gegründet 1992, bietet in verschiedenen Gymnastik- und Tanzgruppen sportlichen Ausgleich an.

Der Freundeskreis Historische Kegelbahn Weildorf, gegründet 2011, ist in der Denkmalpflege tätig, insbesondere der Pflege und dem Erhalt der gemeindeeigenen Historischen Holzkegelbahn.
Persönlichkeiten
- Stephan Schuhmacher (* 9. Dezember 1819 in Spaichingen; † 14. März 1875) war Orgelbauer. Er baute gemeinsam mit Eduard Hieber die Orgel für die Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul.
- Gebhard Weißenrieder (* 4. November 1855 in Limpach; † 4. Dezember 1918 in Weildorf) war Landwirt und Luftschiffkonstrukteur.[20]
- Severin Blaser (* 7. Januar 1866; † 15. Januar 1931) war Landwirt, Bauernfunktionär (Mitglied im Bauernrat 1918 / Bezirksbauernrat) und Kommunalpolitiker (Bürgermeister 1901–1931, Mitglied des Verwaltungsrates der Sparkasse Salem 1906–1931, Mitglied des Bezirksrates) aus Weildorf.[21]
Literatur
- Kuratorium Heimat und Arbeit (Hrsg.) : Die Gemeinden im oberen und unteren Linzgau, Weildorf, in: Der Kreis Überlingen. 1972. ISBN 3-8062-0102-1. S. 344 ff
- Gemeinde Salem: Findbuch Gemeindearchiv. Daten zur Geschichte der Altgemeinde Weildorf. 2009
- Hugo Gommeringer: Salemer Wappen. 2000. ISBN 3-929551-09-8
- Staiger, F. X. Conrad: Weildorf, in: Salem oder Salmansweiler … Constanz 1863 (ND 2008). Seite 267 ff
- Regierungspräsidium Tübingen Referat 26 Denkmalpflege Verzeichnis der unbeweglichen Bau- und Kunstdenkmale in Baden-Württemberg: Bodenseekreis – Salem – Weildorf
- Hugo Gommerimger: Kirchen und Kapellen in der Seelsorgeeinheit Salem., 2004, ISBN 3-7954-6483-8
- * Gerhard Wachter: Der Luftschiffkonstrukteur Gebhard Weißenrieder, in: Linzgau Mosaik, Band 4 (2024) ISSN 2511-3461
- Gerhard Wachter: Die ehemalige Schule in Weildorf - Geschichte und Erinnerungen. 2025 (Präsentation zum Tag des offenen Denkmals 2025)
- Bernhard Wetzel: Blaser in Weildorf, in: Blaserbuch. Eine Familiensammlung. Bad Saulgau, 5. Auflage 2011. S. 267 ff
Weblinks
- Weildorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
- Weildorf im GenWiki (Genealogisches Lexikon)
- Weildorf. In: LEO-BW, Landesarchiv Baden-Württemberg.
- Weildorf. Gemeinde Salem.
- hWeildorf im Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg
