Welterbe in Honduras
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Zum Welterbe in Honduras gehören (Stand 2026) zwei UNESCO-Welterbestätten, darunter eine Stätte des Weltkulturerbes und eine Stätte des Weltnaturerbes. Honduras hat die Welterbekonvention 1979 ratifiziert, die erste Welterbestätte wurde 1980 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 1982 eingetragen, eine Stätte steht auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes.[1]

Welterbestätten
Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in Honduras in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (G) – auf der Liste des gefährdeten Welterbes).
| Bild | Bezeichnung | Jahr | Typ | Ref. | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Maya-Stätte Copán (Lage) |
1980 | K | 129 | ||
| Biosphärenreservat Río Plátano (Lage) |
1982 | N (G) |
196 | Das Biosphärenreservat Río Plátano stellt einen der wenigen verbliebenen tropischen Regenwälder Zentralamerikas dar. Das Reservat erstreckt sich über ca. 5.000 km² und reicht von der karibischen Küste bis auf 1326 m. Dabei verfügt es zum einen über eine reichhaltige Pflanzenwelt, als auch über eine reichhaltige Tierwelt.
Illegaler Holzeinschlag, Brandrodung, zunehmender Druck durch die Landwirtschaft, ein geplantes Wasserkraftwerk und unzureichendes Management gefährden jedoch die Wälder und führten 2011 dazu, dass das Biosphärenreservat auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt wurde. |
Tentativliste
In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind.
Aktuelle Welterbekandidaten
Derzeit (2026) sind vier Stätten in der Tentativliste von Honduras eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2022.[2] Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.
| Bild | Bezeichnung | Jahr | Typ | Ref. | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| Biosphärenreservat Río Plátano (Erweiterung) | 2019 | N (G) |
6383 | Es handelt sich um eine Vergrößerung des Schutzgebietes von 350000ha auf 630000ha | |
| Festung San Fernando de Omoa | 2022 | C | 6540 | ||
| El Gigante Felsüberhang | 2022 | C | 6542 | ||
| Bergbaustädte in Zentral- und Südhonduras: Santa Lucía, Cedros, Ojojona-Guazucarán, San Antonio de Oriente, Tegucigalpa, Yuscarán, El Corpus | 2022 | C | 6543 |

