Werner-Preis

wissenschaftliche Auszeichnung in der Schweiz From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Werner-Preis (englisch Werner Prize), benannt nach dem Nobelpreisträger Alfred Werner, ist eine wissenschaftliche Auszeichnung in der Schweiz. Er wird von der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft grundsätzlich jährlich an eine Chemikerin oder einen Chemiker vergeben, die oder der am Eingabetermin der Nomination das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und weder eine unbefristete Professur noch eine leitende Stellung in der Industrie innehat. Der Preis ist mit 10'000 Schweizer Franken dotiert (Stand 2026) und mit einer Bronzemedaille verbunden.[1]

Geschichte

Der Preis wird jährlich verliehen und geht auf einen 1915 eingerichteten Fonds zur Förderung junger Forschender zurück. Die erste Auszeichnung wurde 1922 an Johann Jakob aus Zürich vergeben.[1][2] Zu den namhaften Preisträgerinnen und Preisträgern zählen unter anderem Albert Eschenmoser, Hans Beat Bürgi und Leopold Ružička.

Preisträger

Weitere Informationen Jahr, Name ...
Jahr Name Universität / Institution
2026 Nina Hartrampf Universität Zürich
2025 Dmitry Katayev Universität Bern
2024 Athina Anastasaki ETH Zürich
2023 Victor Mougel ETH Zürich
2022 Fabian O. von Rohr Universität Zürich / Universität Genf
2021 Raffaella Buonsanti EPFL Lausanne
2020 Konrad Tiefenbacher Universität Basel / ETH Zürich
2019 Jeremy Luterbacher EPFL Lausanne
2018 Sandra Luber Universität Zürich
2017 Kevin Sivula EPFL Lausanne
2017 Christof Sparr Universität Basel
2016 Maksym Kovalenko ETH Zürich / Empa
2015 Gilles Gasser Universität Zürich
2014 Clémence Corminboeuf Lausanne
2014 Jérôme Waser Lausanne
2013 Cristina Nevado Zürich
2013 Clément Mazet Genf
2012 Nicolai Cramer EPFL Lausanne
2011 Xile Hu Lausanne
2011 Reto Dorta Zürich
2010 Sandrine Gerber Lausanne
2009 Roland K. O. Sigel Zürich
2008 Jeroen A. van Bokhoven Zürich
2007 Jonathan R. Nitschke Genf
2006 Emmanuel Delamarche Rüschlikon
2005 Ruth Signorell Vancouver
2004 Paul Dyson Lausanne
2003 Thomas Brunold Madison
2003 Kay Severin Lausanne
2002 Jérôme Lacour Genf
2002 Werner Nau Basel
2001 D. Luckhaus Zürich
2000 T. Wirth Basel
2000 St. Pitsch Zürich
1999 Frédéric Merkt Zürich
1998 Thomas R. Ward Bern
1997 Y. Landais Lausanne
1996 R. Brüschweiler Zürich
1996 St. Bienz Zürich
1995 C. Piguet Genf
1995 A. Manz Basel
1994 Ph. Renaud Freiburg
1994 A. Hafner Fribourg-Marly
1993 P. Felder Zürich
1993 B. Jaun Zürich
1991 B. Ernst Basel
1990 H. Frei Berkeley
1989 A. Pfaltz Zürich
1988 E. Roduner Zürich
1987 B. Kräutler Zürich
1987 M. Allan Freiburg
1986 E. P. Kündig Genf
1985 A. Schweiger Zürich
1984 M. Salzer Zürich
1984 M. Dobler Zürich
1983 K. Müller Basel
1983 M. Zehnder Basel
1982 J. Wirz Basel
1981 A. Vasella Freiburg
1981 A. Fischli Basel
1980 P. S. Pregosin Zürich
1979 J. P. Maier Basel
1978 D. Walz Basel
1977 H. Sigel Basel
1977 R. Meyer Zürich
1976 J. T. Clerc Zürich
1975 E. Haselbach Basel
1975 Hans-Beat Bürgi Zürich
1974 H.-J. Hansen Freiburg
1973 A. Merbach Lausanne
1972 R. Grauer Hallau
1971 J. Retey Zürich
1970 A. Ludi Bern
1969 H. Wyler Lausanne
1969 M. Hesse Zürich
1968 H. Gerlach Zürich
1967 F. Gerson Zürich
1965 W. von Philipsborn Zürich
1964 G. Anderegg Zürich
1963 W. Keller Dübendorf
1961 E. Lüscher Bern
1960 O. Schindler Basel
1959 H. Zollinger Basel
1958 A. Dreiding Zürich
1957 R. Schwyzer Basel
1956 M. Brenner Basel
1956 Albert Eschenmoser Zürich
1954 G. Brunisholz Lausanne
1954 P. Baertschi Basel
1954 E. Heilbronner Zürich
1952 H. Heusser Zürich
1952 E. Fischer Genf
1951 O. Jeger Zürich
1951 R. Boissonnas Genf
1949 K. Huber Bern
1949 E. Hardegger Zürich
1949 H. Kuhn Basel
1948 P. Bernfeld Genf
1947 H. Schmid Zürich
1945 K. Bernhard Zürich
1944 R. Witzinger Basel
1941 P. A. Plattner Zürich
1939 M. Furter Zürich
1936 T. Posternak Genf
1936 G. Schwarzenbach Zürich
1933 H. Erlenmeyer Basel
1933 T. Reichstein Zürich
1932 N. Nägel Zürich
1930 H. Emde Basel
1929 M. Brunner Zürich
1929 H. Vogel Genf
1927 H. Goldstein Lausanne
1923 Leopold Ružička Zürich
1922 Johann Jakob Zürich
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Einzelnachweise

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