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Werner Gößling (Journalist)

deutscher Journalist From Wikipedia, the free encyclopedia

Werner Gößling (* 26. Dezember 1946[1] in Bielefeld) ist ein deutscher Wirtschaftsjournalist.

Leben und Ausbildung

Nach dem Abitur studierte Gößling an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster unter anderem Publizistik bei dem Medienwissenschaftler Winfried B. Lerg (1932–1995). Dieses Studium setzte er während eines mehrjährigen USA-Aufenthalts fort, wo er an der Ohio State University in Columbus 1973 den Grad eines Master of Arts erwarb.[2]

Berufliche Tätigkeit

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete er von 1973 bis 1976 als Wirtschaftsredakteur bei der Neuen Rhein- bzw. Neuen Ruhrzeitung (NRZ) in Essen.[2]

1977 wurde Gößling Mitglied der Bundespressekonferenz,[3] als er seine Tätigkeit Associated Press (AP) in Bonn als Wirtschaftskorrespondent begann, die bis 1981 dauerte.[2]

Von 1981 bis 1985 arbeitete er als Wirtschaftskorrespondent, bei der Stuttgarter Zeitung. 1985 wurde er Redakteur für Wirtschaft und Soziales beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF).[4]

1990 trainierte Werner Gößling zusammen mit Alexander von Sobeck und Sigmund Gottlieb Unternehmen als Honorarkräfte für Argumentation gegen Fernsehjournalisten.[5]

Von 1998 bis 2011 gehörte er dem Vorstand der Bundespressekonferenz an. Am 10. März 2003 wurde er zum Vorsitzenden der Bundespressekonferenz gewählt.[6] Im März 2011 schied er aus dem Amt aus, weil er später während des Jahres 2011 als ZDF-Korrespondent in den Ruhestand ging.[7]

Privates

Werner Gößling heiratete 1972. Aus dieser Ehe ging drei Töchter hervor.

Ende der 60er bis Anfang der 70er Jahre war Gößling ehrenamtlich engagiert beim Deutschen Roten Kreuz Landesverband Westfalen-Lippe, dessen Vorstand er auch zeitweilig angehörte.

Ehrungen

Literatur

  • Philipp Vohrer: Die Bundespressekonferenz: Ihre Entwicklung seit dem Umzug nach Berlin und ihr Einfluss auf die Regierungsgeschäfte der Bundesregierung – Magisterarbeit im Fach Politikwissenschaft an der Universität Potsdam, Juli 2002.

Einzelnachweise

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