Werner Trzmiel
deutscher Leichtathlet
From Wikipedia, the free encyclopedia
Werner Trzmiel (* 16. März 1942 in Castrop-Rauxel; † 7. Juni 2026 in Dieburg) war ein deutscher Leichtathlet. Er war Mitte der 1960er-Jahre bis 1970 im 110-Meter-Hürdenlauf erfolgreich. Er startete für den Turnerbund Rauxel, den VfL Bochum und den ASC Darmstadt.
Trzmiel unterrichtete an der Leibnizschule in Offenbach am Main und war Oberstudienrat im Ruhestand.
Wettkämpfe
- 1965 Deutsche Hallenmeisterschaften 1. Platz
- 1969 Europäische Hallenspiele 2. Platz
- 14 Jahre „deutscher Rekordhalter“ über 110 m Hürden mit 13,60 s, gelaufen im Halbfinale der Olympischen Spiele 1968 (war Rekord ab Einführung der elektronischen Zeitmessung)
- Teilnahme an Olympischen Spielen:
- 1964 in Tokio: im Vorlauf ausgeschieden (14,3 s)
- 1968 in Mexiko-Stadt: 5. Platz mit 13,68 s
- 1967 Teilnahme am Erdteilkampf in Montreal: 4. Platz
- 1969 Halleneuroparekord in Wien über 60 m Hürden in 7,7 s
- 1970 im „Zürcher Letzigrund“ 1. Platz mit 13,4 s
Literatur
- Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände, Darmstadt 2005, publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft
Weblinks
- Werner Trzmiel in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Trzmiel, Werner |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Leichtathlet |
| GEBURTSDATUM | 16. März 1942 |
| GEBURTSORT | Castrop-Rauxel |
| STERBEDATUM | 7. Juni 2026 |
| STERBEORT | Dieburg |