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Werning (Gemeinde Payerbach)

Ortschaft im Bezirk Neunkirchen From Wikipedia, the free encyclopedia

Werning ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Payerbach im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 81 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026).[1]

Schnelle Fakten Werning (Dorf) Ortschaft ...
Werning (Dorf)
Ortschaft
Werning (Gemeinde Payerbach) (Österreich)
Werning (Gemeinde Payerbach) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Neunkirchen (NK), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Neunkirchen
Pol. Gemeinde Payerbach
Koordinaten 47° 41′ 42″ N, 15° 52′ 35″ Of1
Höhe 500 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 81 (1. Jän. 2026)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05243
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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81

BW

Geografie

Das kleine Dorf nordöstlich oberhalb von Payerbach befindet sich am Ausgang des Werninggrabens an der Nordflanke des Gahns und ist über Nebenstraßen erreichbar. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 64 Adressen.[2]

Am Grillenberg (805 m ü. A.), einem Berg nordöstlich von Werning, wurde früher Eisenerz geschürft.

Geschichte

Die hiesigen Bauern waren Gebirgsbauern, die sich bloß mit dem Feldbau befassten, wofür sie aber nur über wenig Ackerboden verfügten, berichtete Schweickhardt im 19. Jahrhundert. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 13 Häusern genannt, das nach Payerbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Reichenau besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Neunkirchen ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Reichenau, Pottschach, Seebenstein, Stixenstein und Wartenstein.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Werning eine Fuhrwerkerin, ein Gärtner, eine Gemischtwarenhändlerin und ein Landwirt mit Direktvertrieb ansässig.[4]

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 7. Band: St. Valentin bis Zwölfaxing. Mechitaristen, Wien 1833, S. 170 (Werning – Internet Archive).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 103, Sektion Reichenau, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,1 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 261.

Einzelnachweise

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