Weser (Rechter Nebenarm)
Nebenarm der Weser
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Die Weser (Rechter Nebenarm) ist ein 12,6 Kilometer langer östlicher Nebenarm der Weser in den niedersächsischen Landkreisen Cuxhaven und Osterholz.
| Weser (Rechter Nebenarm) | ||
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Weser (Rechter Nebenarm) | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 49754 | |
| Lage | Landkreise Cuxhaven und Osterholz, Niedersachsen, Deutschland | |
| Flusssystem | Weser | |
| Abfluss über | Weser → Nordsee | |
| Quelle | bei Fährplate aus der Weser 53° 15′ 33″ N, 8° 28′ 59″ O | |
| Quellhöhe | 1 m ü. NHN[1] | |
| Mündung | bei Sandstedt in die Weser 53° 21′ 44″ N, 8° 30′ 3″ O | |
| Mündungshöhe | 1 m ü. NHN[1] | |
| Höhenunterschied | 0 m | |
| Sohlgefälle | 0 ‰ | |
| Länge | 12,6 km[1] | |
| Einzugsgebiet | 109,12 km²[2] | |
| Rechte Nebenflüsse | Indiekkanal, Offenwardener Tief, Offenwarder Balje, Wersaber Außentief, Wersaber Balje, Aschwardener Flutgraben | |
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Verlauf
Die Weser (Rechter Nebenarm) zweigt an der Fährplate vom Hauptstrom der Unterweser ab und mündet bei Sandstedt wieder ein und umfließt als östlicher Nebenarm der Weser die Insel Harriersand im Naturschutzgebiet Tideweser. Die obere Hälfte des Flussarms ist nur wenige Meter breit, die untere hat den Charakter eines Ästuars und Breiten bis zu einem halben Kilometer. Im Mündungsbereich hat man die Insel Harriersand strömungstechnisch durch Buhnen um einen halben Kilometer nach Norden verlängert.
Am rechten Ufer des Flussarmes liegt das Marschland der Osterstade, bzw. auf mehr als der Hälfte der Gewässerstrecke eigentlich zwei vorgelagerte Inseln, die schon erwähnte Fährplate, heutzutage eine Halbinsel, und der Hammelwarder Sand. Hasseler Balje und Aschwardener Fleet, die den Hammelwarder Sand umgrenzen, sind durch Siele mit dem Rechten Nebenarm verbunden.
Verkehr
Etwa einen Kilometer nördlich des Abgangs vom Hauptstrom überquert eine kleine Straßenbrücke den Rechten Nebenarm, sie ist die einzige Autozufahrt zum Harriersand.
Der Rechte Nebenarm der Unterweser kann mit Sportbooten befahren werden, allerdings ist im oberen Teil das Fahrwasser bei Ebbe recht schmal. Segler müssen an der Straßenbrücke und an einer nicht weit davon kreuzenden Stromleitung den Mast umlegen. Der Bereich südlich der Straßenbrücke wird als Sporthafen genutzt.

