Weserbrücke (Petershagen)
Straßenbrücke die bei der ostwestfälischen Stadt Petershagen über die Weser führt
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Die Weserbrücke in Petershagen ist eine zweispurige Straßenbrücke, die in der ostwestfälischen Stadt Petershagen über die Weser führt. Sie verbindet den östlich gelegenen Stadtteil Lahde mit der westlich gelegenen Kernstadt Petershagens und ersetzt eine alte Fährverbindung.
| Weserbrücke in Petershagen | ||
|---|---|---|
| Nutzung | Straßenbrücke, Fußgänger, Fahrrad | |
| Überführt | L 770 | |
| Querung von | Weser | |
| Ort | Petershagen | |
| Konstruktion | Spannbetonbrücke mit Plattenbalkenüberbau | |
| Gesamtlänge | 315 m | |
| Fertigstellung | 1970 | |
| Lage | ||
| Koordinaten | 52° 22′ 53″ N, 8° 58′ 19″ O | |
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Geschichte
Die jetzige Weserbrücke wurde nach langjähriger Planung am 9. November 1970 durch den Minister für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr des Landes NRW, Horst-Ludwig Riemer, eröffnet.[1][2] Zuvor gab es zwischen der Kernstadt Petershagen, die zeitweise als Bischofssitz diente, und dem Ostufer bei Lahde lange einen Fährverkehr, der seit 1582 nachgewiesen ist. Dieser wurde mit einer Gierseilfähre betrieben. Der Fährverkehr wurde mit dem Neubau der Brücke eingestellt.[3]
Die Brücke war eine von acht Brücken, die im Großraum Minden in dieser Zeit gebaut wurden; die Bauleitung lag beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Lage
Die Brücke ist Teilstück der im Jahr 2007 fertiggestellten Ost-West-Verbindungsstraße, die im nördlichen Teil des Kreises Minden-Lübbecke von der Landesgrenze nach Niedersachsen im Osten zur Landesgrenze nach Niedersachsen im Westen führt und den Verkehr im Norden des Kreises Minden-Lübbecke weiträumig vom Stadtbereich Minden fernhält. Gleichzeitig verbindet die Brücke die B 61 bei Petershagen mit der B 482 bei Lahde.[4] Beides sind Bundesstraßen, die die Weser an ihrem jeweiligen Ufer von Süd nach Nord begleiten. Zudem ist es eine der wenigen Weserübergänge nördlich der Kreisstadt Minden.
Instandsetzung der Weserbrücke in Petershagen
Infolge einer Brückenprüfung durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW, bei der erhebliche Mängel an der Weserbrücke festgestellt wurden, begannen am 28. Mai 2024 die Bauarbeiten zur Sanierung der Plattenbalkenbrücke. Diese betrafen den Oberbau mit Einschränkung der Verkehrslast in vier Bauabschnitten und parallel dazu am Unterbau. Gleichzeitig wird der Radweg über die Brücke erneuert.[5] Nachdem bei Bauarbeiten im Februar die Querspanngleider optisch begutachtet werden konnten und weitere Schäden festgestellt wurden, wurde die Brücke am 20. Februar 2026 zum Eintritt in den vierten Bauabschnitt komplett gesperrt, um die Verkehrssicherheit des Bauwerks zu gewährleisten. Ab der darauffolgenden Woche soll ein einspuriger Verkehr mit Gewichtsbeschränkung möglich sein.[6] Wenn die Laborergebnisse der letzten Prüfung der Querglieder da sind, wird weiter entschieden.[7] Durch Unterschiede zu den Beständsplänen und der Realität kommt es laut Straßen NRW schon zu Bauverzögerungen in der normal geplanten Sanierung.[5]
