Wesleyan (12 Altosolos) 1992
Musikalbum von Anthony Braxton
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Wesleyan (12 Altosolos) 1992 ist ein Musikalbum von Anthony Braxton. Die am 14. November 1992 an der Wesleyan University entstandenen Aufnahmen erschienen 1993 auf HatHut Records.
| Wesleyan (12 Altosolos) 1992 | ||||
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| Livealbum von Anthony Braxton | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
12 | |||
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1:11:43 | ||||
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Besetzung |
Altsaxophon: Anthony Braxton | |||
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Anthony Braxton | ||||
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Studio(s) |
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Hintergrund
Die CD beginnt mit einer der gefühlvollen, berührenden Balladen, die er seit seinen frühesten Aufnahmen geschrieben und aufgeführt hat, notiert Brian Olewnick. Es folgen Werke, die sich mit rasanten, schnellen Läufen, abrupten Intervallsprüngen, repetitiven Strukturen, Trillern und vielen weiteren Aspekten des Saxophons auseinandersetzen. Wie üblich präsentiert Braxton auch einige Standards: „Charlie’s Wig“, eine wenig bekannte Komposition von Charlie Parker aus dem Jahr 1947; „I’m Getting Sentimental Over You“; und „Just Friends“, ein Stück, das oft von Warne Marsh gespielt wurde, einem von Braxtons Idolen am Saxophon.[1]
Titelliste
- Anthony Braxton: Wesleyan (12 Altosolos) 1992 (hat ART CD 6128)[2]
- No 170i 4:50
- No 106d (+170b) 6:06
- No 170a 3:23
- Charlie’s Wig (Charlie Parker) 6:54
- No 170c (+77d + 99f) 6:04
- No 170f (+138c + 106g + 119d + 99d + 119f) 8:28
- I’m Gettin’ Sentimental Over You (George Bassman, Ned Washington) 5:00
- No 170g 6:59
- No 106j (+ 106m) 4:08
- No 170h 5:28
- Just Friends (John Klenner, Samuel M. Lewis) 6:57
- No 118f 7:26
Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Kompositionen von Anthony Braxton.
Rezeption

Brian Olewnick verlieh dem Album in Allmusic vier Sterne und schrieb, nach seinem außergewöhnlichen Album „For Alto“ von 1968 habe Braxton eine Reihe von Soloalben für Altsaxophon veröffentlicht. Diese seien allesamt faszinierende Dokumente und gäben zugleich Einblicke in die Mechanismen, die seiner Musik zugrunde liegen. Auch dieser Live-Mitschnitt von der Wesleyan University aus dem Jahr 1992 bilde da keine Ausnahme. Ein wesentlicher Unterschied bestehe darin, dass Braxton um diese Zeit begann, eine Strategie, die er in den 1980er-Jahren für sein Quartett entwickelt hatte, in seine Solokonzerte zu integrieren: Collage-Verfahren. Das bedeute, dass er, während er zunächst ein Stück spielte, sich die Möglichkeit offenhielt, nach Belieben andere Stücke einzufügen und so ein noch breiteres Spektrum an Klangräumen zu erkunden. Die Bandbreite, die er abdeckt, sei in der Tat erstaunlich. Diese Stücke würden nicht nur einfühlsam interpretiert, sondern auch als fruchtbarer Boden für tiefgründige Entdeckungen genutzt, auf eine Weise, die sich ihre Komponisten nie hätten vorstellen können, auf die sie aber, so meint man, stolz wären. „Wesleyan (12 Altosolos) 1992“ fügt sich nahtlos in die außergewöhnliche Reihe von Aufnahmen dieses Künstlers ein, der immer wieder völlig neue und wunderbar kreative „Sprachmusik“ für das Altsaxophon zutage förderte.[1]