Wettebach (Neckar)
Fluss in Deutschland
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Der Wettebach ist ein etwa 5,7 km langer, östlicher und rechter Zufluss des Neckars im baden-württembergischen Landkreis Rottweil.
| Wettebach | ||
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| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 2381152 | |
| Lage | Neckar- und Tauber-Gäuplatten
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| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Neckar → Rhein → Nordsee | |
| Ursprung | im Gerberwald westlich Vaihingerhof 48° 12′ 30″ N, 8° 41′ 15″ O | |
| Quellhöhe | ca. 657 m ü. NHN[LUBW 1] | |
| Mündung | nahe der Neckarburg in den Neckar 48° 11′ 55″ N, 8° 37′ 31″ O | |
| Mündungshöhe | 520,4 m ü. NHN[LUBW 2] | |
| Höhenunterschied | ca. 136,6 m | |
| Sohlgefälle | ca. 24 ‰ | |
| Länge | 5,7 km[LUBW 3] | |
| Einzugsgebiet | 10,845 km²[LUBW 4] | |
Zuläufe und Bauwerke
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Geographie
Verlauf
Der Wettebach entspringt östlich von Vaihingerhof im Gerberwald auf einer Höhe von ca. 656 m ü. NHN. Von dort fließt er Richtung Westsüdwesten durch das Dorf Dietingen, den einzigen Siedlungsplatz an seinen Ufern.
Der Bach mündet kurz hinter der Gemeindegrenze zu Rottweil etwa 1,5 km südwestlich von Dietingen auf einer Höhe von 520 m ü. NHN von rechts und Osten gegenüber dem Umlaufberg mit der Neckarburg in den Neckar.
Der 5,7 km lange Lauf des Wettebachs endet 136 Höhenmeter unterhalb seiner Quelle, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von etwa 24 ‰.
Einzugsgebiet
Das Einzugsgebiet ist rund 10,8 km² groß und gehört naturräumlich gesehen größtenteils zu den Oberen Gäuen.[1] Sein mit 744,7 m ü. NHN[LUBW 5] höchster Punkt liegt ostsüdöstlich von Dietingen im Hoferswald an einem Wasserreservoir. Es grenzt im Westen an die Einzugsgebiete kleinerer abwärtiger Neckar-Zuflüsse, im Norden und Osten an das des noch weiter abwärts über die Schlichem zum Neckar entwässernden Schwarzenbachs und im Süden an die wieder kleinerer Neckarzuflüsse nunmehr oberhalb des Wettebachs.
Zuflüsse und Seen
Liste der Zuflüsse und
Seen von der Quelle zur Mündung. Gewässerlänge[LUBW 3], Seefläche[LUBW 6], Einzugsgebiet[LUBW 7] und Höhe[LUBW 1] nach den entsprechenden Layern auf der Onlinekarte der LUBW. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt.
- (Waldbach aus der Schlucht), von links und Südosten auf etwa 595 m ü. NHN kurz vor dem folgenden, 1,0 km und ca. 0,3 km². Entsteht auf etwa 710 m ü. NHN zwischen den Waldgewannen Schlucht und Heuern.
Durchfließt auf etwa 593 m ü. NHN einen See im Gewann Oben im Tal, 0,7 ha.- Lurengraben oder Laurengraben, von rechts und Nordnordosten im vorigen, 0,7 km und unter 0,2 km². Entsteht auf etwa 685 m ü. NHN im Wald.
- Giesbach oder vielleicht doch eher Gießbach[LUBW 8], von links und Südsüdosten auf etwa 579 m ü. NHN nach dem See, ca. 0,7 km[LUBW 9] und ca. 1,5 km². Entsteht auf etwa 597 m ü. NHN am Flurrand des Waldgewanns Lohberg. Unbeständig
- (Flurbach aus der Hagelgrube), von rechts und insgesamt Norden auf wenig über 560 m ü. NHN gegenüber dem Tennisplatz am Ortsende von Dietingen, 1,0 km und ca. 1,7 km². Entsteht auf etwa 591 m ü. NHN in einem kleinen Sumpf unterm Tannwasen.
In der auf den Bachursprung zulaufenden Geländesenke Hagelgrube liegt auf unter 610 m ü. NHN am Nordwestfuß des Schreckenbergs zuoberst der Schreckenbergsee, 0,5 ha.
Näher am Bachursprung liegt in der Hagelgrube auf 591 m ü. NHN[2] der Pappelsee, 1,9 ha.
Naturschutz
Das Obere Wettebachtal oberhalb von Dietingen ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Das untere Wettebachtal gehört zum Landschaftsschutzgebiet Neckartal mit Seitentälern von Rottweil bis Aistaig. Die Mündung liegt im Naturschutzgebiet Neckarburg und im FFH-Gebiet Neckartal zwischen Rottweil und Sulz.