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Wiedersehen mit Brundibar

Dokumentarfilm aus dem Jahr 2014 From Wikipedia, the free encyclopedia

Wiedersehen mit Brundibar ist ein Kino-Dokumentarfilm des deutschen Regisseurs Douglas Wolfsperger. Kinostart war am 4. Dezember 2014[2].

TitelWiedersehen mit Brundibar
ProduktionslandDeutschland, Tschechien
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2014
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Wiedersehen mit Brundibar
Produktionsland Deutschland, Tschechien
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2014
Länge 88 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Douglas Wolfsperger
Drehbuch Douglas Wolfsperger
Produktion Douglas Wolfsperger
Musik Alex Komlew
Kamera Frank Amann, Igor Luther
Schnitt Frank Brummundt
Besetzung
Greta Klingsberg, Annika Westphal, Ikra-Fatma Latif, David Schmidt u. a.
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Handlung

Annika und Ikra sind Mitglieder der Jugendtheatergruppe „Die Zwiefachen“ der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz. Wie alle „Zwiefachen“ kommen sie aus schwierigen Verhältnissen und nutzen die Theaterarbeit, um die Brüche in ihren Biographien zu verarbeiten. Als sie die Kinderoper Brundibár einstudieren sollen, hält sich die Begeisterung in Grenzen. Brundibár, komponiert von Hans Krása, wurde im Ghetto Theresienstadt aufgeführt und die Hintergründe um die Oper sind schwere Kost. Als sie aber gemeinsam mit der Holocaust-Überlebenden Greta Klingsberg, die damals die Hauptrolle gespielt und gesungen hat, nach Theresienstadt reisen, entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft.

Hintergrund

Brundibár wurde in Theresienstadt über fünfzig Mal aufgeführt, zum letzten Mal im Oktober 1944. Die Aufführungen spielten im Propagandafilm Theresienstadt eine wichtige Rolle, da das kulturelle Engagement der Juden im Lager die scheinbare Idylle Theresienstadts unterstreichen sollte. Danach wurden fast alle Mitwirkenden ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert und dort ermordet. Greta Klingsberg ist eine der wenigen Überlebenden der Originalbesetzung.

Das Theaterprojekt an der Schaubühne wurde von Douglas Wolfsperger angestoßen, der die Proben mit der Kamera begleitete und den Kontakt zu Greta Klingsberg herstellte.

Ein besonderer Fokus des Films liegt auf der Auseinandersetzung der Jugendlichen mit der deutschen NS-Geschichte.

Kritik

„‚Wiedersehen mit Brundibar‘ ist ein leiser, bewegender Film. Nebenbei wirft er die großen Fragen des Holocausts auf: Wie konnte das passieren? Kann es wieder passieren? Was hätte ich getan? Auf eine andere Frage gibt er eine Antwort. Wie kann man noch heute vom Holocaust erzählen? Mit Filmen wie diesem.“

– Die Welt[3]

Fernsehfassung

Der ORF strahlte zum Holocaust-Gedenktag 2018 eine gekürzte Fassung (52 min) des Films aus.[4]

Auszeichnungen

Festivals

Einzelnachweise

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