Wiehlmünden
Ortsteil von Engelskirchen
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Wiehlmünden ist eine Ortschaft an Wiehl und Agger in Engelskirchen im Oberbergischen Kreis.
Wiehlmünden Gemeinde Engelskirchen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 59′ N, 7° 29′ O |
| Höhe: | 148 m ü. NHN |
| Einwohner: | 631 (28. Nov. 2019)[1] |
| Postleitzahl: | 51766 |
| Vorwahl: | 02263 |
Lage von Wiehlmünden in Engelskirchen | |
Lage und Beschreibung
Wiehlmünden ist eine kleine Ortschaft mit 631 Einwohnern[1] in der Gemeinde Engelskirchen im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen. Der Ort liegt malerisch am Zusammenfluss der Flüsse Wiehl und Agger. Die Umgebung ist geprägt von einer hügeligen Landschaft, dichten Wäldern und typischen bergischen Fachwerkhäusern, die den ländlichen Charme der Region unterstreichen. Wiehlmünden bietet ruhige Wohngebiete sowie eine gute Anbindung an die Natur, was es zu einem attraktiven Ort für Naturliebhaber und Ruhesuchende macht.
Die Nähe von rund sieben Kilometern zum Hauptort Engelskirchen[2] ermöglicht den Zugang zu weiteren Dienstleistungen, Einkaufsmöglichkeiten und kulturellen Angeboten.
Geschichte
Erstnennung
1535 wurde der Ort als Wylmon in einer Steuerliste zum ersten Mal urkundlich erwähnt.[3]
Historischer Eiskeller
Ein historisch bedeutsames Relikt in Wiehlmünden ist der aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammende Eiskeller. Das Stollenbauwerk wurde ursprünglich für die ehemalige regionale Brauerei „Auen“ in den Fels getrieben. Um das Bier in den Sommermonaten zu kühlen, wurden im Winter Eisblöcke aus der Agger geschnitten und in den Hohlräumen unter Stroh isoliert eingelagert. Nachdem die Brauerei den Betrieb Anfang des 20. Jahrhunderts einstellte, verlor der Keller seine ursprüngliche Funktion. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs dienten die durch einen Quergang verbundenen, 15 und 35 Meter tiefen Felsstollen der Zivilbevölkerung als Luftschutzbunker. Heute dienen die Gänge als geschütztes Winterquartier für Fledermäuse.[4]
Baudenkmäler
Der alte Ortskern ist bis heute durch traditionelle bergische Architektur geprägt. Mehrere Fachwerkhäuser, unter anderem im Springerfeld, In den Steinen und an der Gummersbacher Straße, sind in die Denkmalliste der Gemeinde Engelskirchen eingetragen.[5]
