Wifi4EU

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Das Projekt WiFi4EU (deutsch „WLAN für die EU“) war ein Förderprogramm im Rahmen der digital Agenda for Europa, mit dem die Europäische Union zwischen 2018 und 2020 den WLAN-Ausbau in europäischen Kommunen mit 120 Millionen Euro förderte. Zielsetzung war, an zentralen Orten des öffentlichen Lebens kostenfreies WLAN bereitzustellen[1][2]. Festgelegt war eine feste Fördersumme von 15.000 Euro pro Gemeinde. Es wurde sichergestellt, dass die Förderung gleichmäßig über alle Mitgliedsstaaten verteilt wurde[3].

Zeitrahmen 2018–2020
Fördersumme 120 Millionen Euro
Fläche ganze EU
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Wifi4EU
Zeitrahmen 2018–2020
Fördersumme 120 Millionen Euro
Fläche ganze EU
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Städte und Gemeinden bekamen über das Projekt Ausrüstungs-, Verbindungs- und Installationskosten von WLAN-Hotspots im öffentlichen Raum erstattet und mussten für mindestens 3 Jahre kostenlose Wi-Fi-Konnektivität anbieten können[2].

Die Hotspots mussten bestimmte technische Kriterien erfüllen:

  • Der Zugang musste offen und werbefrei sein
  • Jede Verbindung musste mindestens 30 Mbit/s bieten
  • Datenschutz und Sicherheit mussten gewährleistet sein (z. B. keine Nutzerverfolgung)
  • Das Netz hatte eine einheitliche „WiFi4EU“-Kennzeichnung zu haben (Netzwerk-SSID musste immer „WiFi4EU“ sein).[2]

Finanzierung und Reichweite

Das Gesamtbudget des Programms für den Zeitraum 2018 bis 2020 betrug 120 Millionen Euro. Damit konnten rund 8.000 Gemeinden in der EU gefördert werden.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

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