Wikipedia:Make a Museum's Wish ... for Gotha
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✨„Ich werde nie das Schloss in Gotha vergessen, von wo ich einen großen Teil des Himmels und der Erde entdeckte“✨
Jean-Antoine Houdon (Forschungsbibliothek Gotha; Chart A 712, 1772)
Manche Teilnehmer*innen der Veranstaltungen, die gemeinsam von WMDE und der Friedenstein Stiftung Gotha im vergangenen Jahr unternommen wurden, mögen ähnlich wie der französische Bildhauer Houdon gedacht haben. Eine beachtliche Materialsammlung ist seither entstanden: Gotha goes Wiki
Zur Initiative „Make A Museum´s Wish“:
Es ist eine große Aufgabe, diese vielfältigen Sammlungen digital zugänglich zu machen. Nicht nur das monumentale Schlossgebäude mit dem Ekhof-Theater zählen dazu, sondern auch das Herzogliche Museum, weite Parkanlagen und verschiedene Nebengebäude. Hinter den historischen Mauern gilt es, europäische und außereuropäische Kunstschätze von der Antike bis in die Neuzeit zu entdecken und auch zu fragen, wie sie ihren Weg nach Gotha gefunden haben. Mit der folgenden Wunschliste ausgewählter Objekte möchte die Arbeitsgemeinschaft Kunstwissenschaften und Wikipedia (kuwiki) Gothas Weg in die digitale Sichtbarkeit unterstützen.
Teilnahme:
Wir laden alle kunst- und kulturinteressierten Wikipedianer*innen ein, Wikipedia mit einem weiteren „Friedenstein“ im Wikiversum (Wikipedia, Wiki Commons oder Wiki Data) zu bereichern. Falls der Sinn nach mehr oder anderem steht: GOTHA.digital hat noch Vieles zu bieten. Bei Interesse tragt euch gerne in die Liste ein!
Bei Fragen bietet unser kuwiki Living Handbook gute Lösungen, sonst wendet euch an kuwiki@wikipedia.de oder an User:Bamberka, User:Wuselig und User:Tizianrot
| Objekt | Literatur & Links | Vorhandene Wikipedia-Einträge Kleine & große Wünsche | Bild | Interessiert |
|---|---|---|---|---|
| Conrat Meit (1485-1544)
Adam und Eva, Buchsbaum, um 1510 (?) Adam: H: 36 cm ohne runden Holzsockel, B: 15,8 cm,T: 9 cm, Eva: H: 33,7 cm ohne runden Holzsockel, B: 14,5 cm,T: 5,3 cm Ankauf 1817 Schlossmuseum Gotha P 22 |
Beschreibung; Bild
Eikelmann, Renate (2006): Conrat Meit: Bildhauer der Renaissance, Ausstellungskatalog Bayer. Nationalmuseum, München 2006 Trotz hoher Qualität, in letzter Zeit wenig beforscht. Adam und Eva als aufgesockelte, frei bewegliche Figuren |
Conrat_Meit, (ausbaufähig!)
Hier könnte man eine Galerie der Sündenfälle und damit auch Gotha einbinden. Ein Vergleichsbeispiel befindet sich in Wien, KHM, ca. 1530/35 |
Bild CC BY 3.0.
Gutes Bild fehlt |
NN |
| Monogrammist IP (1490-1530)
Bildnisrelief: Sündenfall um 1525 Birnbaumholz, lasiert und geschnitzt Kunstkammer Gotha P29 |
Gotha digital
Schuttwolf, Allmuth: Sammlung der Plastik Schlossmuseum Gotha: [1150–1850]; Gotha, 1995, S. 92f., Nr. 28 Brandsch, Juliane; Schuttwolf, Allmuth: Ernst der Fromme (1601–1675) - Bauherr und Sammler: Katalog zum 400. Geburtstag Herzog Ernsts I. von Sachsen-Gotha und Altenburg; aus den Sammlungen der Herzog-von-Sachsen-Coburg-und-Gotha’schen-Stiftung für Kunst und Wissenschaft; Gotha, 2001, S. 84f., Nr. 2.6 Eberle, Martin; Krischke, Roland: Die Kunstkammer auf Schloss Friedenstein Gotha; Gotha, 2010, S. 99, Abb. S. 98 Spiegler, Almuth: Das Geheimnis des Meister IP; in: art; Hamburg, 2015, S. 50-61, Abb. S. 59 Dettmann, Ingrid; Strehlau, Agnes: Die herzogliche Kunstkammer in Gotha, Bd. 1 und 2; Petersberg: Imhof, 2021, S. 109, 170, 286 (Bd. 1); 75 (Bd. 2), Abb. I.194, Nr. I.194 |
Monogrammist IP ist ausbaufähig.
Sündenfall: Die Rezeption des Themas in der Kunst ist bisher nur als Unterüberschrift angelegt: Sündenfall Hier könnte man eine Galerie der Sündenfälle und damit auch Gotha einbinden. Das Lemma Relief ist ausbaufähig
|
Bild CC BY 4.0 in Gotha vorhanden, muss auf Commons geladen werden. | NN |
| Hans Reinhart der Ältere (1510–1581)
Dreifaltigkeitsmedaille des Herzogs und Kurfürsten Moritz von Sachsen zur Versöhnung der beiden Konfessionen von 1544 Silber, Guss mit Auflötungen; G. 272, 97g, Dm 102,82 mm Vs.: PROPTER. – SCELVS – POPV – LI.MEI – PERCV – SSI – EVM∙ – ESSAIAE∙ – LIII. Auf reich verziertem Gnadenstuhl thront Gottvater mit Krone, Insignien (Zepter und Weltkugel) und in kostbarem Ornat. Vor ihm Christus am Kreuz, auf dem Kreuzesbalken mittig die Taube als Symbol des Heiligen Geistes. Beiderseits vom Thron je ein stehender, betender Engel und mehrere Cherubim-Köpfe. Auf der Fußplatte die Signatur: H – R. Rs.: Auf einer von Engeln gehaltenen Tafel Textauszüge aus dem Athanasischen Glaubensbekenntnis. HAEC EST / FIDES CATHOLICA, / VT∙VNVM DEVM IN TRINI, / TATE,ET TRINITATEM, IN / VNITATE,VENEREMVR,/ ALIA EST PERSONA PATRIS, / ALIA FILII,ALIA SPIRITVS / SANCTI,SED PATRIS ET FI / LII ET SPIRITVS SANCTI,V / NA EST DIVINITAS,AEQVA LIS GLORIA, COETERNA / MAIESTAS / O VENERADA VNITAS,O / ADORANDA TRINITAS,PER / TE SV / MVS REDEMPTI / SVMMA TV / CHARITAS,TE ADORAMVS / OMNIPOTENS, TIBI / CANIMVS,TIBI / LAVS ET GLO / RIA; Legende: REGNANTE MAVRITIO – D:G:DVCE∙SAXONIAE, ZC:GROSSVM – HVNC∙LIPSIAE∙HR ∙CVDEBAT: AN o – M∙D∙XLIIII – MENSE∙IANV: Kunstkammer Gotha 3./Co639 |
Gotha digital
bavarikon.de: „Ein Höhepunkt an Fertigungstechnik und Komplexität stellt die Medaille auf die Heilige Dreifaltigkeit des Medailleurs Hans Reinhard dem Älteren für Herzog Moritz von Sachsen (1521-1553) dar. Dieses silberne Kleinod wurde 1544 als Zeichen der Versöhnungsbereitschaft der noch jungen protestantischen Konfession mit der katholischen Konfession fertiggestellt. Die Grundlage bildet eine gegossene Silbermedaille, auf deren Oberfläche noch u.a. das Kruzifix aufgelötet wurde. Diese Arbeitstechnik ist äußerst aufwendig und wurde nur in sehr seltenen Fällen angewendet. Im Normalfall wurden und werden Medaillen entweder geprägt oder gegossen." Eberle, Martin und Wallenstein, Uta (Hrsgg.) Gothas Gold - 300 Jahre Münzkabinett, Gotha 2012, S. 80–83 Kluttig-Altmann, Ralf: Martin Luther: Schätze der Reformation; 2016, S. 195, Abb. 192, Nr. 192 Dettmann, Ingrid; Strehlau, Agnes: Die Herzogliche Kunstkammer in Gotha, Bd. 1 und 2; Petersberg: Imhof, 2021, S. 83, 96 (Bd. 1); 347 (Bd. 2), Abb. VII.20, Nr. VII.20 |
Der Eintrag zu Hans Reinhart dem Älteren ist noch sehr knapp.
Die Medaille verdient aufgrund ihrer Programmatik wie der Virtuosität ihrer Herstellung einen eigenen Eintrag. Es gibt mehrere Exemplare der Medaille, u.a. in München, Münzsammlung oder feuervergoldet im Trierer Domschatz
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Lizenzbefreite Bilder von Vorder-und Rückseite sind in Gotha vorhanden: Gotha digital. Bitte auf Commons laden.
Digitalisat der goldgefassten Medaille aus dem Trierer Domschatz auf Commons |
NN |
| Hans Ässlinger (gest. 1567)
Schlacht Karls d. Gr. gegen die Hunnen bei Regensburg Solnhofer oder Kelheimer Kalkstein, Holz um 1546 Das von Hans Ässlinger (gest. um 1567) gefertigte Relief wird im Ficklerschen Inventar der Münchner Kunstkammer von 1598 auf einem Tisch nach Tafel Nr. 32 so beschrieben: „Dafel […], […] von aschenfarben oder Khirchperger stain, in ein hülzen geleist eingefaßt, dem roten Marmelstain gleich angemahlt, zum thail vergult, darauf die Histori von Kaiser Carl dem großen, wie er die Hunnen bey Regenspurg geschlagen, und ime ein Engl vom Himmel ain schwert zugebracht“ (S. 146, Nr. 1795). Die Tafel wurde bei der Plünderung der Kunstkammer 1632 entwendet und befindet sich heute im Schlossmuseum Gotha. Kunstkammer Gotha P31 |
Gotha digital
Bube, Adolf: Das Herzogliche Kunstkabinet zu Gotha. Zweite Auflage; Gotha: J. G. Müller, 1854, S. 47f., Nr. VII/5/102 Bube, Adolf: Das Herzogliche Kunstkabinet zu Gotha. Dritte gänzlich umgearbeitete Auflage; Gotha: Thienemann, 1869, S. 49f., Nr. VII/5/8 Thieme/Becker, Bd. 35; Leipzig, 1942, S. 261 Schuttwolf, Allmuth: Sammlung der Plastik, Schlossmuseum Gotha: [1150–1850]; Gotha, 1995, S. 96ff., Nr. 30 Brandsch, Juliane; Schuttwolf, Allmuth: Ernst der Fromme (1601–1675) – Bauherr und Sammler: Katalog zum 400. Geburtstag Herzog Ernsts I. von Sachsen-Gotha und Altenburg. Aus den Sammlungen der Herzog-von-Sachsen-Coburg-und-Gotha’schen-Stiftung für Kunst und Wissenschaft; Gotha, 2001, S. 81, Nr. 2.1 Eberle, Martin; Krischke, Roland: Die Kunstkammer auf Schloss Friedenstein Gotha; Gotha, 2010, S. 100, Abb. S. 100 Krischke, Roland: Das barocke Universum Gotha: Schätze von Schloss Friedenstein aus Archiv, Bibliothek und Museen; Gotha, 2011, S. 54f. Dettmann, Ingrid; Strehlau, Agnes: Die herzogliche Kunstkammer in Gotha, Bd. 1 und 2; Petersberg: Imhof, 2021, S. 110, 174, 293 (Bd. 1); 79 (Bd. 2), Abb. I.198, Nr. I.198 |
Der Eintrag zu Hans Aesslinger ist äußerst rudimentär. | ein lizenzbefreites Bild ist in Gotha digital vorhanden und muss auf Commons geladen werden. In der Kategorie Hans Ässlinger finden sich bereits weniger gute Detailaufnahmen. | Regina Hanemann |
| Unbekannter Künstler
Als Bergwerk gestalteter Handstein, 2. H. 17. Jh. Messing, Holz, Stein Silber, Papier Höhe: 23,5 cm, Höhe: 55,0 cm (gesamt) Sockel: T 16,5 x 16 cm „Handsteine sind Gesteinsproben oder Erzstufen, die künstlerisch überformt bzw. ergänzt wurden. Meist sind dabei Szenen aus dem Bergbau mit religiösen Themen kombiniert. Handsteine symbolisierten in der fürstlichen Kunstkammer den Reichtum eines Landes an Bodenschätzen und verkörperten zugleich idealtypisch die Verbindung von Natur und Kunst.“ (Zitat aus: website des Kunsthistorischen Museum Wien.) Kunstkammer Gotha K326 |
Gotha digital
Rathgeber, Georg: Beschreibung der Herzoglichen Gemälde-Gallerie zu Gotha und vieler im Chinesischen Kabinet [...]. Beim Studium der Geschichte der neueren Kunst als Leitfaden anwendbar; Gotha: J. G. Müller, 1835, S. 334 (Fußnote) Bube, Adolf: Das Herzogliche Kunstkabinet zu Gotha. Gotha: J. G. Müller, 1846, S. 52, Nr. 53 Bube, Adolf: Das Herzogliche Kunstkabinet zu Gotha. Zweite Auflage; Gotha: J. G. Müller, 1854, S. 58, Nr. 53 Bube, Adolf: Das Herzogliche Kunstkabinet zu Gotha. Dritte gänzlich umgearbeitete Auflage; Gotha: Thienemann, 1869, S. 59, Nr. 53 Dettmann, Ingrid; Strehlau, Agnes: Die herzogliche Kunstkammer in Gotha, Bd. 1 und 2; Petersberg: Imhof, 2021, S. 391 (Bd. 1); 95 (Bd. 2), Abb. I.256, Nr. I.256 |
Das Lemma Handstein ist in der Wikipedia bereits angelegt, doch erst sehr rudimentär. Hier wäre eine Einbindung des Gothaer Exemplars sinnvoll.
Früher zu datierende Vergleichsbeispiele aus der Sammlung Erzherzog Ferdinand II. im Kunsthistorischen Museum Wien |
Lizenzbefreite Bilder aus Gotha digital müssen auf Commons geladen werden. Im Falle des Handsteins ist auch ein 3D Video verfügbar. | Geolina |
| Anna Maria Braun (1642-1713)
Magdalena Sybilla von Sachsen-Gotha-Altenburg (1648-1681), Wachsporträt Höhe: 66,8 cm, Breite: 53,5 cm, Tiefe: 17,0 cm (gesamt) Wachs, Atlas, Holz, Glas, Paillette, Perle, Papier, Samt, Spitze (Textilie), Gold, Haar 1681 Weibliches Wachsporträt in ganzer Figur, in einem Holzkasten mit geschnitztem und vergoldetem Zierrahmen. Herzogin Magdalena Sibylla steht zwischen zwei mit Vorhängen umwundenen Marmorsäulen an einem Tisch mit roter Samtdecke und einer Blumenvase. Die Kunstkammer besitzt insgesamt 5 Wachsporträts von Anna Maria Braun Kunstkammer Gotha, W16 |
Gotha digital
Gwinner, Ph. Friedrich: Kunst und Künstler in Frankfurt am Main 1862 Julius von Schlosser: Tote Blicke. Geschichte der Porträtbildnerei in Wachs. Ein Versuch, hrsg. von Thomas Medicus. Akademie Verlag, Berlin 1993. Eberle, Martin und Wallenstein, Uta (Hrsg.) Gothas Gold - 300 Jahre Münzkabinett, Gotha 2012, S. 89–91 Theuerkauff, Christian: ‚Historien, Sinnbilder‘ und Bildnisse von Anna Maria Braun (1662–1713) - ‚eine im Wachs-poussiren unvergleichlich geübte Künstlerin‘, in: Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen in Baden-Württemberg 43 (2006), S. 39–54 Dettmann, Ingrid; Strehlau, Agnes: Die Herzogliche Kunstkammer in Gotha, Bd. 1 und 2; Petersberg: Imhof, 2021, 162, 273 (Bd. 1); S. 65 (Bd. 2), Abb. I.175, Nr. I.175 |
Anna Maria Braun:
Hier lässt sich eine vergessene Künstlerin entdecken, die sich zu Lebzeiten damit rühmen konnte, an den Kaiserhof nach Wien eingeladen worden zu sein. Bitte ausbauen und die weiteren Wachsporträts aus den Sammlungen in Gotha einbinden! Möglicherweise ein neues Lemma zum Thema Wachsportät anlegen und mit einer Bildergalerie ausstatten. Auch der Eintrag zur Porträtierten ist knapp: Magdalena Sybilla von Sachsen-Gotha-Altenburg |
Lizenzbefreite Bilder in Gotha digital bitte auf Commons laden. | Charlotte Kleinert / ChaKlein |
| „Dinglinger-Elefant“
Johann Melchior Dinglinger (1664-1731) Kleinplastik 1. V. 18 Jh. Dresden Mit Smaragden sowie Diamanten besetzte Silber- und Goldschmiedearbeit in Gestalt eines Elefanten mit Kopfschmuck und Satteldecken auf einem Sockel aus Quarzit Höhe: 13,5 cm, Breite: 12,0 cm, Länge: 17,5 cm (gesamt) „Der mit Smaragden und Diamanten besetzte, teilweise vergoldete Elefant aus gegossenem Silber ist seit 1728 in der Gothaer Kunstkammer nachweisbar. Laut Anmerkung im Inventar, hat Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1676- 1732) das kostbare Stück von seiner Gemahlin Magdalena Augusta als Geburtstagsgeschenk erhalten. Der Gothaer Elefant wurde in der gleichen Form gegossen wie die Elefanten des zwischen 1701 und 1708 vom Dresdner Hofgoldschmied Johann Melchior Dinglinger und seinen Brüdern, dem Emailleur Georg Friedrich (1666 bis 1720) und dem Juwelier Georg Christoph (1668 bis 1746) für August den Starken (1670-1733, reg. seit 1694) geschaffenen Tafelaufsatzes, der den »Hofstaat zu Dehli am Geburtstage des Großmoguls Aureng-Zeb« darstellt. Im Gegensatz zu den Elefanten im Grünen Gewölbe in Dresden ist das Gothaer Exemplar nicht emailliert. So kommt die detailgetreue Modellierung des Tieres wie auch die feine Ziselierung der Satteldecken hervorragend zur Geltung.“ Ute Däberitz Kunstkammer Gotha Inv. K17 |
Gotha digital
Bube, Adolf: Das Herzogliche Kunstkabinet zu Gotha. Gotha: J. G. Müller, 1846, S. 35, Nr. IX/43 Bube, Adolf: Das Herzogliche Kunstkabinet zu Gotha. Zweite Auflage; Gotha: J. G. Müller, 1854, S. 52, Nr. 43 Bube, Adolf: Das Herzogliche Kunstkabinet zu Gotha. Dritte gänzlich umgearbeitete Auflage; Gotha: Thienemann, 1869, S. 55, Nr. IX/5 Sponsel, Jean Louis: Johann Melchior Dinglinger und seine Werke; Dresden: Commissions-Verl. der Numismatischen Gesellschaft, 1905, S. 33, Abb. 6 von Watzdorf, Erna: Johann Melchior Dinglinger. Der Goldschmied des deutschen Barock, Bd. 2; Berlin: Gebrüder-Mann-Verlag, 1962, S. 336 Hebecker, Michel; Steguweit, Wolfgang: Von der Kunstkammer zum Museum. Plastik aus dem Schloßmuseum Gotha/DDR. 11. Duisburger Akzente 7.–31. Mai 1987, Einblicke, Kultur u. Kunst aus d. Dt. Demokrat. Republik, Erbe u. Gegenwart. 9. Mai - 28 Juni 1987. Ausstellung d. Museen d. Stadt Gotha, Dt. Demokrat. Republik. Duisburg: Wilhelm-Lehmbruck-Museum, 1987, S. 50-51, Abb. 25 Holzhey, Georg: Praktische Gemmologie am Beispiel historischer Pretiosen; in: Zeitschrift der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft, Bd. 41, Nr. 2/3; Stuttgart: Schweizerbart, 1992, S. 95-100 Däberitz, Ute: Trinkgeschirr in Gestalt eines Elefanten; in: Tätigkeitsbericht der Ernst von Siemens Kunststiftung 1998-2003; München: Ernst von Siemens Kulturstiftung, 2004, S. 46-47 Bellstedt, Ronald; Stiftung Schloss Friedenstein Gotha (Hg.): Museen der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha. Führer; Berlin, München: Deutscher Kunstverlag, 2007, S. 28 Eberle, Martin; Krischke, Roland: Die Kunstkammer auf Schloss Friedenstein Gotha; Gotha: Stiftung Schloss Friedenstein Gotha, 2010, S. 63-64 Eberle, Martin: Ein elefantastisches Geburtstagsgeschenk. Der Elefant von Johann Melchior Dinglinger, um 1710/20; in: Das Barocke Universum Gotha; Schätze von Schloss Friedenstein aus Archiv, Bibliothek und Museen; Gotha: Forschungsbibliothek Gotha, 2011, S. 126-127 Däberitz, Ute; Krischke, Roland; Karthe, Marco; Eberle, Martin: Elefantastisch! Gotha ganz groß: eine Ausstellung der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha in der Ausstellungshalle auf Schloss Friedenstein, 15. Mai - 23. Oktober 2011, Ausstellungsleitung: Martin Eberle; Begleitband; Berlin, München: Deutscher Kunstverlag, 2011, S. 53, Abb. 11 Eberle, Martin: Schlossmuseum Gotha. Herzogliche Gemächer, Kunstkammer, Ekhof-Theater; Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2013, S. 52f. Stahn, Dina: Baedeker Reiseführer Thüringen; Ostfildern: Karl Baedeker GmbH, 2020, S. 120 Dettmann, Ingrid; Strehlau, Agnes: Die herzogliche Kunstkammer in Gotha, Bd. 1 und 2; Petersberg: Imhof, 2021, S. 250 (Bd. 1); 10 (Bd. 2), Abb. I.1, Nr. I.1 |
Johann Melchior Dinglinger
hier einbinden Auf Commons gibt es bereits zwei Kategorien zum Thema des kulturellen Umgangs mit Elefanten:
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weitere Bilder auf Commons vorhanden |
Louise Keitsch / LouKei
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| Wedel von Schwanenfedern (Gänsefedern?)
Das fächerförmige Blatt aus Schwanen-, Pfauen- und Flamingofedern ist in Messingstreifen montiert, deren Blumenrankenornamente farbig emailliert sind. Die Messingstreifen sowie eine aufgesetzte Fischblasenform im Winkel fassen vorder- und rückseitig einen Brokatbesatz mit einem Webmuster aus stilisierten Blütenreihen ein. Der Griff besteht aus Holz mit geometrischen, teilweise eingefärbten Elfenbeineinlagen. Höhe: 9,0 cm, Breite: 40,7 cm, Länge: 55,0 cm (gesamt) Osmanisches Reich Vor 1717 Kunstkammer Gotha Eth19 |
Siehe Lemma Fächer:
Das Lemma Fächer könnte um die Kulturgeschichte des Wedels, als aus dem Orient importierte Vorform des Fächers erweitert werden, an dem sich gleichzeitig der Umgang mit Hitze ablesen lässt. |
lizenzbefreites Bild aus Gotha digital bitte auf Commons laden.
Weitere Beispiele von Wedeln sind in den Sammlungen Gothas zu finden. |
NN | |
| Böttgersteinzeug
Johann Friedrich Böttger = Hersteller (1682-1719) Balthasar Permoser = Künstler (1651-1732) Arlecchino 1710-1712 Böttgersteinzeug, poliert, aus einer Reihe von insgesamt 6 Figuren, deren Entwürfe auf verschiedene Künstler zurückgehen. Sichtbar werden hier Produktionsprozesse in einer Manufaktur des 18. Jahrhunderts. Figur aus der italienischen Komödie: Arlecchino (der Komödiant). Die männliche Figur steht auf einer fast quadratischen Plinthe und ist im Moment lebhaftester Bewegung festgehalten, das linke Bein im Schritt vorangestellt. Der ausgestreckte, linke Arm weist mit der Handfläche nach außen, der rechte hält den von der Schulter gerutschten Mantel zusammen. Eine voluminöse Kappe bedeckt den Kopf. Der Gegensatz polierter Teile zu matt belassenen Partien unterstützt den Eindruck der Bewegung und den Ausdruck der meisterhaft modellierten Figur. Kunstkammer Gotha St24a |
Gotha digital
Rudloff-Hille, Gertrud: Die Gothaer Komödienfiguren; in: Keramos; Düsseldorf, 1963, S. 3-17, Nr. 36 Asche, Siegfried: Die Dresdner Bildhauer des frühen 18. Jahrhunderts als Meister d. Böttgersteinzeuges und Böttgerporzellans; in: Keramos; Düsseldorf, 1970, S. 67; 85-87, Nr. 49 Rückert, Rainer; Willsberger, Johann: Meissen. Porzellan des 18. Jahrhunderts; Wien u.a., 1977, Abb. 6/7 Menzhausen, Ingelore: Meißen - Frühzeit und Gegenwart. Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Dresden, 1982 Menzhausen, Ingelore: Johann Friedrich Böttger – die Erfindung des Europäischen Porzellans. Edition Leipzig; Leipzig, 1982 Staatl. Museen Berlin: Weltschätze der Kunst – der Menschheit bewahrt. Sonderausstellung d. Staatl. Museen zu Berlin. Nr. 3340; Berlin, 1985, S. 346 Hebecker, Michel: Von der Kunstkammer zum Museum: Plastik aus dem Schloßmuseum Gotha/DDR; 11. Duisburger Akzente 7. - 31.Mai 1987, Einblicke, Kultur u. Kunst aus d. Dt. Demokrat. Republik, Erbe u. Gegenwart; 9. Mai – 28 Juni 1987 Ausstellung d. Museen d. Stadt Gotha, Dt. Demokrat. Republik: [Katalog: Michel Hebecker ...]; Duisburg, 1987, S. 130-131, Abb. 079 Arnold, Klaus-Peter: Figürliches Porzellan aus der Sammlung Spitzner: Abb. 45: Capitanofigur aus Böttgerporzellan; Dresden, 1988, S. 45 Eberle, Martin: Das rote Gold: Die Sammlung Böttgersteinzeug auf Schloss Friedenstein Gotha; Zwickau, 2011, S. 039, Abb. 002, Nr. 002 Dettmann, Ingrid; Strehlau, Agnes: Die Herzogliche Kunstkammer in Gotha, Bd. 1 und 2; Petersberg: Imhof, 2021, S. 220, 361 (Bd. 1); 58 (Bd. 2), Abb. I.154, Nr. I.154 |
Balthasar_Permoser
Hier Bild einbinden. Der Artikel ist noch ausbaufähig Johann Friedrich Böttger: Die Commedia-dell’arte-Figuren fehlen Commedia dell`arte und insbesondere Harlekin: hier Böttger einbinden Böttgersteinzeug findet sich unter dem Lemma Feinsteinzeug: Auch hier könnte man die Bilder einbinden und den Eintrag erweitern |
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| Jean-Antoine Houdon (1741–1828)
Gips, Höhe: 116 cm, Breite: 156,9 cm, Höhe: 108,5 cm 1769/1771? Morpheus ist der einzige erhaltene Gipsabguss jenes Werkes, mit dem sich Houdon erfolgreich für eine Aufnahme in die Académie royale de peinture et de sculpture in Paris bewarb. Eine kleinere Ausführung in Marmor befindet sich in den Sammlungen des Louvre Herzogliches Museum Gotha |
Blog: Friedenstein.de
Form gewordene Aufklärung Jean-Antoine Houdons Skulpturen in Gotha Herzog Ernst II. pflegte Kontakte zu Diderot und traf Houdon während seiner Kavalierstour in Paris. 1772 trafen drei Kisten aus Houdons Pariser Atelier in Gotha ein – darunter „Morpheus“ (1769/1771?). Mit 22 Werken beherbergt Gotha nach dem Louvre die zweitgrößte Houdon-Sammlung. Houdons Gipsplastiken waren ursprünglich farbig gefasst. Anliegen war es, Materialien wie Sandstein oder Marmor zu imitieren. Erst durch aktuelle Restaurierungen wird ihr ursprüngliches Erscheinungsbild wieder sichtbar. Maraike Bückling und Guilhem Scherf (Hrsg.), Jean-Antoine Houdon: Die sinnliche Skulptur, Ausst.-Kat. Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt am Main, 29. Oktober 2009 bis 28. Februar 2010, Hirmer Verlag, München 2009. |
Die Artikel zu Houdon wie zu Morpheus sind ausbaufähig!
Werke aus Gotha könnten eingepflegt werden. |
Bilddigitalisat auf Commons vorhanden | Tizianrot
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