Wilhelm Frank von Fürstenwerth
deutscher Verwaltungsbeamter, Parlamentarier und Richter
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Leben
Wilhelm Frank von Fürstenwerth studierte ab der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Eberhard Karls Universität Tübingen Rechtswissenschaft. Er wurde Mitglied des Corps Guestphalia Heidelberg (1844) und des Corps Suevia Tübingen (1846).[1] Nach dem Studium trat er in den preußischen Staatsdienst. Von 1854 bis 1868 war er Oberamtmann des Kreises Hechingen. Als fraktionsloser Abgeordneter vertrat er 1855–1859 den Wahlkreis Hohenzollern im Preußischen Abgeordnetenhaus.[A 1] 1868 wurde Frank von Fürstenwerth zum Regierungsrat bei der Regierung in Magdeburg ernannt. Später war er Regierungsrat bei der Regierung in Potsdam. Zuletzt war er Oberverwaltungsgerichtsrat am Preußischen Oberverwaltungsgericht in Berlin. Im Ruhestand lebte er wieder in Hechingen.
Ehrungen
- Charakter als Wirkl. Geh. Oberregierungsrat
- Ehrenbürger der Stadt Hechingen und der Landgemeinden (1868)
- Roter Adlerorden 4. Klasse (1857)
- Königlicher Hausorden von Hohenzollern, Ehrenkreuz 3. Klasse (1866)
- Ritterkreuz des Hohenzollerschen Hausordens (1876)
- Königlicher Kronen-Orden (Preußen) 2. Klasse mit Stern (1898)
- Stern zum Roten Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub (1899)
Literatur
- Bernhard Mann (Bearb.) unter Mitarbeit von Martin Doerry, Cornelia Rauh, Thomas Kühne: Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 3). Droste, Düsseldorf 1988, ISBN 3-7700-5146-7, S. 134.
- Bernd Haunfelder: Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1849–1867 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 5). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5181-5, S. 100.
- Wolfram Angerbauer (Redaktion): Die Amtsvorsteher der Oberämter, Bezirksämter und Landratsämter in Baden-Württemberg 1810 bis 1972. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Kreisarchive beim Landkreistag Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 1996, ISBN 3-8062-1213-9., S. 257.