Wilhelm Kuehs

österreichischer Schriftsteller From Wikipedia, the free encyclopedia

Wilhelm Kuehs (* 19. November 1972 in Wolfsberg) ist ein österreichischer Schriftsteller und Germanist.

Wilhelm Kuehs im Juli 2015

Leben

Wilhelm Kuehs wuchs in St. Stefan im Lavanttal[1] auf. Er studierte Germanistik und Komparatistik an der Universität Klagenfurt. Während seines Studiums arbeitete er für verschiedene Kärntner Tageszeitungen. Von 1999 bis 2001 arbeitete Kuehs als Lektor für deutsche Sprache und Literatur an der kroatischen Josip-Juraj-Strossmayer-Universität Osijek.[2] Zwischenzeitlich ist er auch als Lehrbeauftragter an der Universität Klagenfurt tätig. Im Juli 2014 promovierte er dort im Fach Deutsche Philologie.[3]

Wilhelm Kuehs über den Beginn seiner schrift­stellerischen Tätig­keit (Audio, 43 sek, 13. Oktober 2022)

Wilhelm Kuehs hat mehrere Romane und Sachbücher veröffentlicht, besondere Bekanntheit erlangte er mit seinen Veröffentlichungen von Sagen aus Kärnten und der umliegenden Adria-Region.

Im Rahmen des Bleiburger Literaturwettbewerbs „Kärnten wortwörtlich – Koroška v besedi“ gewann er im November 2014 mit seinem Text Sarajevo Falling den Hauptpreis in der Kategorie Prosa.[4] Im Mai 2015 wurde mit „Der letzte Rock hat keine Taschen“ der erste Band seiner Kriminalserie rund um den Journalisten Ernesto Valenti veröffentlicht.

In seinem 2022 veröffentlichten historischen Roman Kein Mensch ist eine Insel, erzählt Kuehs die Geschichte der Rettung der Juden und Jüdinnen vor der NS-Vernichtung auf der griechischen Insel Zakynthos.

Er ist verheiratet und lebt zusammen mit seiner Familie in Völkermarkt.

Werke

Einzelnachweise

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