Wilhelm Sölter
deutscher Landrat
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Leben und Wirken
Sölter studierte von 1923 bis 1924 evangelische Theologie in Tübingen. Er war Mitglied der Studentenverbindung ATV Arminia zu Tübingen im ATB.[1]
Am 21. Mai 1931 legte Sölter die große Staatsprüfung ab. Er beantragte am 21. Juni 1937 die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.203.059).[2] 1939 schloss er sich der SS an. Nach der deutschen Besetzung der Grenzgebiete der Tschechoslowakei und der Bildung des Reichsgaus Sudetenland wurde er zunächst kommissarisch und zum 1. April 1939 definitiv als Landrat im Landkreis Trautenau eingesetzt.[3] Im Oktober 1944 war er im Zweiten Weltkrieg an der Front eingesetzt, danach verliert sich seine Spur.[4]
Weblinks
- Landkreis Trautenau Verwaltungsgeschichte und die Landräte auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)
- Studierendenakte von Wilhelm Sölter im Universitätsarchiv Tübingen in der Deutschen Digitalen Bibliothek