Wilhelm Theodor Gebser

königlich hannoverischer General der Kavallerie From Wikipedia, the free encyclopedia

Wilhelm Theodor Gebser (* 1798 in Marienstein bei Göttingen; † 10. Dezember 1877 in Hannover) war ein königlich hannoverischer General der Kavallerie.

Wilhelm Theodor Gebser (1798–1877)

Herkunft

Seine Eltern waren der Amtmann in Marienstein Johann August Theodor Gebser (* 30. September 1730; † 21. Februar 1807) und dessen dritte Ehefrau Wilhelmine Antoinette Houbert (1762–1844). Seine Schwester Auguste (* 7. Oktober 1794; † 5. September 1882) war mit Moritz August von Bethmann-Hollweg verheiratet.

Leben

Während der Befreiungskriege schloss er sich der britischen Kings German Legion an und kam am 14. Februar 1814 als Kornett in das 1. Husaren-Regiment der KGL. Es war in den Niederlanden stationiert und kämpfte 1815 in der Schlacht bei Waterloo.

Nach dem Krieg wurde die Legion aufgelöst und Gebser wechselte in die hannoverische Armee. Am 5. März 1816 kam er als Sekonde-Lieutenant in das Garde-Husaren-Regiment. Am 25. Mai 1826 wurde er Premier-Lieutenant und am 2. Februar 1826 Stabs-Rittmeister. Am 1. Januar 1838 kam er als Schwadronchef in das Husaren-Regiment Königin und wurde dort am 26. September 1846 Major. Am 5. Juni 1847 kam er in das 3. Dragoner-Regiment, am 7. Juni 1858 in das Garde-Husaren-Regiment und am 2. August 1848 zum Oberstleutnant befördert. Gebser wurde am 14. April 1852 dann zum Kommandeur des Cambridge Dragoner-Regiments. Er wurde am 4. Mai 1856 zum Oberst befördert. Am 18. Mai 1859 wurde er Generalmajor und Kommandeur der 2. Kavallerie-Brigade. Am 27. Januar 1860 erhielt er die 1. Kavallerie-Brigade[1], am 22. September 1861 wurde er zum Generalleutnant ernannt. Während des Deutsch-Dänischen Krieges kommandierte er die hannoverschen Bundes-Exekutionstruppen.

Am 27. Mai 1864 wurde er Kommandeur der Kavallerie-Division. Am 27. Mai 1866 wurde er zum hannoverischen General ernannt und am 17. Juni 1866 pensioniert. Er nahm am folgenden Krieg nicht teil.

Nach der Niederlage von Hannover im Deutschen Krieg und der Annexion durch Preußen, wurde Gebser formal in die preußische Armee übernommen. Er starb am 10. Dezember 1877 in Hannover.[2]

Gebser war seit 1865 Inhaber des Großkreuzes des Guelphen-Ordens sowie des Großkreuzes des sächsischen Albrechts-Ordens[3].

Literatur

Einzelnachweise

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