William Chalmers Burns
schottischer Missionar in China
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Leben
Burns stammte aus einem gut situierten Elternhaus, sein Vater William war Pfarrer in Dun bei Montrose und später in Kilsyth.
Er besuchte das Gymnasium (englisch: Grammar School) und begann 1829 sein Studium in Aberdeen, wo er 1834 einen ersten Abschluss machte. Mit 17 Jahren war er zum Glauben gekommen. In einer Versammlung hatte er ein Erlebnis, durch das er schloss, dass Gott ihn in den Missionsdienst berufen habe. Nach dem Abschluss in Aberdeen studierte danach Theologie in Glasgow.[1] Er hatte eine Sprachbegabung, so dass er schnell Hebräisch, Griechisch, Französisch, Chinesisch und Gälisch erlernte. Am 27. März 1839, mit 24 Jahren, erhielt er in der Church of Scotland von den Glasgower Ältesten die Predigtlizenz. In der Kirche St. Peter in Dundee hatte er seine erste Stelle als Vertreter für Robert Murray M’Cheyne. Dort erlebte er erste Erweckungsversammlungen, und er war danach eines der Auslöser, durch die die Erweckung in Kilsyth entstand. Aufrichtige Buße, Bekehrungen der Menschen und Gottes Ehre zu suchen waren ihm wichtige Anliegen.
Am 9. Juni 1847 reiste er mit dem Schiff S. S. Mary Bannatyne von Portsmouth nach China.[2] Die lange Schiffsreise benutzte er, um die chinesische Sprache zu erlernen. Hier begann sein erfolgreicher Dienst als Missionar. Burns wurde bekannt, weil er in China genauso wie Karl Gützlaff und später James Hudson Taylor in chinesischer Kleidung arbeitete.
1855 traf er auf James Hudson Taylor und arbeitete einige Monate mit ihm zusammen. Beide hatten den Mut, ins unbekannte Innere Chinas vorzustoßen. Taylor betrachtete Burns als einen seiner geistlichen Väter, die ihn für die Missionsarbeit geprägt hatten. Burns zog 20 Jahre lang lehrend durch China und ging auch in die Gefängnisse. Er kannte die die chinesische Kultur gut, und er traute den Chinesen viel zu, und noch bevor es die Drei-Selbst-Bewegung gab (englisch: self-supporting, self-governing, and self-propagating), arbeitete er in Richtung der Selbständigkeit der chinesischen Christen.[3]
Am 15. Januar 1868 schrieb er einen Abschiedsbrief an seine Mutter in Schottland, und nach kurzer Krankheit starb er mit 53 Jahren am 4. April 1868.[4]
Siehe auch
Literatur
- Islay Burns: Memoir of the Rev. William Chalmers Burns, M.A : missionary to China from the English Presbyterian Church, London 1870; Reprint: Chinese Materials Center, San Francisco 1975.
- Agnes H. L. Clarke: China’s man of the Book. The story of William Chalmers Burns, 1815-1868. London : Overseas Missionary Fellowship, 1968.
- Timothy Tow: William C Burns: Grandfather of Bible-Presbyterians. Singapore: Christian Life Publishers, 1994. ISBN 9971-9913-4-9.
- Howard und Geraldine Taylor: Hudson Taylor. Ein Mann der Gott vertraute. Brunnen Verlag Gießen, Überseeische Missionsgemeinschaft, Zürich 1969; zuletzt: 9. Auflage, Brunnen-Verlag, Gießen und Basel 1996, ISBN 3-7655-1521-3.
Weblinks
- 1815—1868, William Chalmers Burns, Biographical Dictionary of Chinese Christianity, Website bdcconline.net (2005–2026, englisch).
- Dying Alone in China, Burns Wrote of His Faith in a Goodbye to His Mother, Website christianhistoryinstitute.org (2026, englisch).
- Kurzbiographie, Website revival-library.org (englisch).
- Sinclair Ferguson: William Chalmers Burns, Website tabletalkmagazine.com (November 2017, englisch).
- Kurzbiographie, Website watchword.org (englisch).
- William Chalmers Burns, The Wicket Gate Magazine A Continuing Witness, N° 92, 2011, Website wicketgate.co.uk (englisch).

