Willughbeia edulis
Art der Hundsgiftgewächse
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Willughbeia edulis ist eine Pflanzenart aus der Gattung Willughbeia in der Unterfamilie Rauvolfioideae innerhalb der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Sie kommt im nördlicheren Südostasien bis ins nordöstliche Indien vor.
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Früchte von Willughbeia edulis auf dem Markt | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Willughbeia edulis | ||||||||||||
| Roxb. |
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Willughbeia edulis wächst als verholzende, kahle Kletterpflanze, Liane mit viele Meter langen Sprossachsen. Sie klettert mit Hilfe von oft verzweigten Ranken. Die Pflanze führt einen Milchsaft, einen klebrigen Kautschuk.
Die einfachen Laubblätter sind kurz gestielt und gegenständig. Der Blattstiel ist bis etwa 2 Zentimeter lang. Die Blätter sind bis zu 10–25 Zentimeter lang. Die Blätter sind papierig bis leicht ledrig, kahl, ganzrandig, eiförmig, -lanzettlich bis verkehrt-eiförmig oder länglich bis elliptisch und bespitzt oder spitz bis zugespitzt oder rundspitzig, seltener abgerundet bis eingebuchtet.
Generative Merkmale
Es werden achselständige und gestielte, kurze, wenigblütige, zymöse Blütenstände gebildet, die öfters paarig erscheinen. Die kleinen, weißen und gestielten Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Krone ist in einer innen feinhaarigen, kurzen, unten leicht bauchigen Röhre verwachsen, mit ausladenden, länglichen und längeren Lappen. Die kurzen, fast sitzenden Staubblätter sind unten in der Kronröhre angeheftet. Der einkammerige, kahle Fruchtknoten mit kurzem Griffel ist oberständig. Der stigmoide Griffelkopf ist konisch.
Es werden rundliche bis leicht birnenförmige, gelbe bis orange, mehrsamige, bis zu etwa 6 Zentimeter große, weichschalige, schwach rippige, mattierte Früchte, Beeren gebildet. Die bis zu 16 Samen liegen einzeln in einer orangen, leicht saftigen, weichen und fleischigen Pulpe. Die eiförmigen, glatten Samen sind leicht abgeflacht und bis etwa 13 Millimeter lang.
Verbreitung
Von Willughbeia edulis gibt es Fundortangaben für Bangladesch, Assam, Myanmar, Laos, Kambodscha, Vietnam, Thailand und Malaysia.[1]
Taxonomie
Die Erstbeschreibung von Willughbeia edulis erfolgte 1820 durch William Roxburgh in Plants of the Coast of Coromandel, Band 3, Teil 4, Seite 77–78.[1]
Verwendung
Literatur
- D. J. Middleton: A taxonomic revision of Willughbeia Roxb.(Apocynaceae). In: Blumea. Volume 38, Issue 1, 1993, S. 1–24, online auf researchgate.net.
- Sulpiz Kurz: Forest Flora of British Burma. Vol. II, 1877, S. 164 f, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.