Winfried Arenhövel
deutscher Autor, Komponist und Musiker
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Leben und Wirken
Winfried Arenhövel besuchte von 1962 bis 1965 die Polytechnische Oberschule von Gut Holzdorf. Zum Abitur wurde er wegen Ablehnung der Jugendweihe nicht zugelassen. Von 1965 bis 1969 besuchte er das Bischöfliche Vorseminar in Schöneiche bei Berlin, dem von 1969 bis 1971 das Studium der Katholischen Theologie in Erfurt folgte. Dieses brach er allerdings ab. Trotz bestandener Eignungsprüfung wurde er aus politischen Gründen auch nicht zum Schauspielstudium zugelassen, weil er den Wehrdienst verweigerte. Er leistete infolgedessen seinen Dienst als Bausoldat, ab 1974 in Greiz.[1]
Von 1975 bis 1979 absolvierte Arenhövel ein Fernstudium an der heutigen Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Ab 1992 bis zu seinem Ruhestand war er Konzertmeister der 2. Violinen der Vogtland Philharmonie. Im Jahr 1999 nahm er als künstlerischer Leiter die Märchenspiele auf der Waldbühne Legefeld bei Weimar, die von Hans Arenhövel (1911–1996) gegründet wurde, wieder auf. So inszenierte er dort das russische Märchen Quakuschka, die Froschprinzessin. Die Premiere fand am 19. Juli 2011 statt.[2] Seit 1955 bringt die Großfamilie regelmäßig musikalische Märchen auf die Waldbühne.
Ahrenhövel schrieb eine Reihe von Kriminalgeschichten, die in der Weimarer Umgebung angesiedelt sind.
Arenhövel lebt in Greiz.[1]
Auszeichnungen
- 2006: Verdienstorden des Freistaats Thüringen[1]
- 2002: Bürgermedaille der Stadt Greiz[1]
Publikationen (Auswahl)
Krimireihe Verbrechen um Beno
- Verbrechen um Beno. Wie ich sie selbst erlebte. Oder: Wo sind die Renoir geblieben? Band 1, Geest-Verlag, Vechta 2005, ISBN 978-3-937844-79-4.
- Das Geheimnis von Güntsches Ruh. Band 2, Geest-Verlag, Vechta 2010, ISBN 978-3-86685-250-1.
- Holzdorfs langer Arm. Band 3, Geest-Verlag, Vechta 2012, ISBN 978-3-86685-370-6.
- Bettelmanns Umkehr. Band 4, Geest-Verlag, Vechta 2015, ISBN 978-3-86685-542-7.
Sonstige Werke
- Die Geschichte des Philharmonischen Orchesters Greiz von seiner Gründung bis zur Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. In: Philharmonisches Orchester Greiz (Hrsg.): 100 Jahre Philharmonisches Orchester Greiz. Seine Geschichte von der Gründung im Kaiserreich bis in die Gegenwart. Quartus-Verlag, Jena 1997, ISBN 3-931505-24-3, S. 7–142.
- Absonderlichkeiten nach dem neunten Schöpfungstag .Ein Reim- und Bildervergnügen für Kinder und Erwachsene, mit Illustrationen. Geest-Verlag, Vechta 2009, ISBN 978-3-86685-178-8.