Winkling (Gemeinde Perschling)

Ortschaft im Bezirk Sankt Pölten From Wikipedia, the free encyclopedia

Winkling (manchmal auch Winklern) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Perschling im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit 46 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]

Schnelle Fakten
Winkling (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Winkling
Winkling (Gemeinde Perschling) (Österreich)
Winkling (Gemeinde Perschling) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Pölten (PL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Neulengbach
Pol. Gemeinde Perschling
Koordinaten 48° 13′ 38″ N, 15° 48′ 2″ Of1
Höhe 254 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 46 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 1,53 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05645
Katastralgemeindenummer 19185
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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BW

Geografie

Das ganz im Süden der Gemeinde liegende Dorf wird von der Landesstraße L2285 durchquert und entwässert über Rapoltendorf zur Perschling. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 13 Adressen.[2]

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit elf Häusern genannt, das nach Murstetten eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft St. Pölten besaß die Ortsobrigkeit, die Herrschaft Neulengbach übte die Landgerichtsbarkeit aus und die Herrschaft Murstetten besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften St. Pölten, Jeutendorf, Thalheim, Säusenstein, Walpersdorf und Totzenbach.[3]

Laut Adressbuch von Österreich war im Jahr 1938 in Winkling ein Landwirt mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.[4]

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 3. Band: Audorf (Murstetten) bis Eitzendorf. Wallishausser, Wien 1836, S. 139 (WinklingInternet Archive).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 62, Sektion Böheimkirchen, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,2 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 304.

Einzelnachweise

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