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Wipfing (Gemeinde Muckendorf-Wipfing)

Ortschaft im Bezirk Tulln From Wikipedia, the free encyclopedia

Wipfing ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Muckendorf-Wipfing im Bezirk Tulln in Niederösterreich mit 472 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).[1]

Schnelle Fakten
Wipfing (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Wipfing
Wipfing (Gemeinde Muckendorf-Wipfing) (Österreich)
Wipfing (Gemeinde Muckendorf-Wipfing) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Tulln (TU), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Tulln
Pol. Gemeinde Muckendorf-Wipfing
Koordinaten 48° 19′ 21″ N, 16° 8′ 35″ Of1
Höhe 174 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 472 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 2,18 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06354
Katastralgemeindenummer 20195
Bild
Die offene Veranstaltungshalle
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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472

Geografie

Das Dorf befindet sich südlich von Muckendorf und östlich des Fliegerhorst Brumowski. Der Ort wird von der Landesstraße L2133 erschlossen. Zur Ortschaft zählt auch der westliche Teil der Stromsiedlung. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 261 Adressen.[2]

Geschichte

Die Einwohner waren mittelmäßig bestiftete Bauern, die alle Körnergattungen pflanzten, etwas Obstbau betrieben und ihre Viktualien bis nach Wien lieferten, schrieb Schweickhardt im 19. Jahrhundert über den Ort.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 23 Häusern genannt, das nach Zeiselmauer eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Königstetten besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Wipfing ein Gastwirt mit Gemischtwarenhandel und eine Milchgenossenschaft ansässig.[4]

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Wipfing insgesamt 45 Bauflächen mit 21.763 m² und 61 Gärten auf 43.128 m², 1989/1990 gab es 52 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 154 angewachsen und 2009/2010 bestanden 107 Gebäude auf 263 Bauflächen.[5]

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 144 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 33 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 130 Hektar Landwirtschaft betrieben und 29 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 118 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 32 Hektar betrieben.[5] Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Wipfing beträgt 59,7 (Stand 2010).

Sehenswertes

Die Ortskapelle an der Hauptstraße

Bis ins 2. Viertel des 19. Jahrhunderts bestand im Ort eine Holzkapelle mit einem Glockenturm. Diese wurde durch einen Ziegelbau ersetzt.

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 1. Band: Hintersdorf bis St. Pölten. Mechitaristen, Wien 1835, S. 32 (WipfingInternet Archive).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 51, Sektion Stockerau, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,5 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 331.
Commons: Wipfing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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