Wohn- und Geschäftshaus Bergstraße 11
Bauwerk in Worpswede
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Das Wohn- und Geschäftshaus Bergstraße 11, zentral in der niedersächsischen Gemeinde Worpswede, wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Aktuell (2025) wird es unter anderem zum Wohnen und als Café Central genutzt.

Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Worpswede).
Geschichte und Beschreibung
Das eingeschossige verputzte gelbe Gebäude mit verschiedenen Dachformen in Kremp-, Falzziegel und Biberschwanzdeckung, wurde 1910 nach Plänen von Alfred Schulze und dem Bildhauer Josef Limburg (1874–1955) für die Künstlerinnen Sophie Wencke (1874–1963) und Clara Wencke gebaut. Eine an der Hauswand angebrachte Gedenkplakette "Wencke-Haus: Malerin Sophie Wencke (1874–1963)" erinnert an die Erbauerfamilie.
Der sparsam gestaltete Bau wurde im Stil der Reformarchitektur mit funktional unterschiedenen Bereichen (Wohntrakt, Laden, Atelier) in freier Gruppierung gestaltet mit räumlich differenzierten Baukörpern.[1][2]
Das Landesdenkmalamt befand u. a.: „… straßen- und ortsbildprägender Zeugniswert …“
Literatur
- Anja Benscheidt, Alfred Kube: Die Landschaftsmalerin Sophie Wencke. Von der Bremerhavener Wencke-Werft nach Worpswede. Historisches Museum Bremerhaven, Kleine Schriften 8, Wirtschaftsverlag NW, Bremerhaven 2008, ISBN 978-3-86509-832-0.