Woignarue

französische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Woignarue ist eine französische Gemeinde mit 732 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Somme in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Abbeville und zum Kanton Friville-Escarbotin.

Schnelle Fakten
Woignarue
Woignarue (Frankreich)
Woignarue (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Hauts-de-France
Département (Nr.) Somme (80)
Arrondissement Abbeville
Kanton Friville-Escarbotin
Gemeindeverband Villes Sœurs
Koordinaten 50° 7′ N,  30′ O
Höhe 0–87 m
Fläche 16,51 km²
Einwohner 732 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 44 Einw./km²
Postleitzahl 80460
INSEE-Code
Schließen

Geografie

Der Ortskern des Badeorts Woignarue liegt am Westrand des Vimeu, 3,5 Kilometer nordöstlich von Ault, drei Kilometer östlich der Küste des Ärmelkanals, 24 Kilometer westlich von Abbeville und etwa sieben Kilometer nördlich der Bresle, die hier die Grenze zur Region Normandie markiert.[1] Die Gemeinde besteht aus zwei Teilen, im Osten befindet sich der Ortskern (bourg) auf dem Vimeu und im Westen befindet sich eine Steilküste namens falaise morte (tote Steilküste), an die ein Steinstrand anschließt.[2] Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Baie de Somme Picardie Maritime.

Geschichte

Zwischen 1790 und 1794 wurde das Seebad Onival eingemeindet. 1793 erhielt Woignarue im Zuge der Französischen Revolution den Status einer Gemeinde und 1801 das Recht auf kommunale Selbstverwaltung.[3] Im 19. Jahrhundert und 20. Jahrhundert wurde Onival nördlich auf das heutige Gemeindegebiet von Woignarue ausgedehnt.[4] Onival selbst ist inzwischen ein Ortsteil von Ault.[5]

Politik

Woignarue gehört zum Gemeindeverband Communauté de communes Bresle Maritime.

Seit 1965 unterhält die Gemeinde eine Partnerschaft mit der deutschen Ortschaft Wehrden, die zu Beverungen gehört.[6]

Sehenswürdigkeiten

Die alte Tresorfabrik in Woignarue wurde um 1891 erbaut. Als die Fabrik 1988 die Arbeit einstellte, hatte sie 33 Beschäftigte. Sie ist als Industriedenkmal gekennzeichnet.[2]

Die Kirche Sainte-Marie-Madeleine wurde im 17. Jahrhundert erbaut und im 19. Jahrhundert umgebaut.

Wirtschaft

Das Bild der Gemeinde ist landwirtschaftlich geprägt, Haupterwerbszweige sind Ackerbau, Futtermittelherstellung und die Zucht von Hausrindern, Hausschweinen und Hausschafen. Es gibt eine Kupfergießerei in Woignarue.[7]

Commons: Woignarue – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI