Woldeck (Adelsgeschlecht)
Adelsgeschlecht
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Woldeck (auch Völdiken, Woldege(n), Woldegge, Woldegghe, Woldeke, Woldekke, Woldike, Welldeck, Wolldeke und Wolldeck) ist der Name eines altmärkischen Uradelsgeschlechts.

Geschichte
Das Geschlecht erscheint erstmals urkundlich am 1. Mai 1230 mit dem Ritter Heinricus de Woldegen.[1] Den Beinamen „von Arneburg“ erhielt es in der Zeit des Kurfürsten Joachim I. von Brandenburg. Aus dem Haus Gnevicko gelangten die Brüder Alexander Friedrich und Hans Christoph von Woldeck zu Generalswürden. Aus dem Haus Storkow wurde George Woldeck von Arneburg Generalmajor und Chef eines Kürassierregiments.
Güter
Wappen
Das Wappen zeigt in Gold auf einer roten, mit einem Tor versehenen Mauer ein roter Adler. Auf dem Helm mit rot-goldenen Decken der rote Adler zwischen zwei von Gold über Rot übereck geteilten Büffelhörnern.
Bekannte Familienmitglieder

- Hans Christoph von Woldeck (1712–1789), preußischer Generalleutnant
- Hans Georg Woldeck von Arneburg (1712–1785), preußischer Generalmajor
- Heinrich Joachim Woldeck von Arneburg (* 1718), Landrat des Kreises Marienwerder
- Alexander Friedrich von Woldeck (1720–1795), preußischer Generalleutnant
- Carl Christian Casimir Woldeck von Arneburg (1757–1813), Landrat in Stendal
- Charlotte von Woldeck (1781–1863), Ehefrau von Heinrich Menu von Minutoli
- Wilhelm Woldeck von Arneburg (1838–1877), Landrat in Schwetz und Plön
Literatur
- Drei kunstvoll dekorierte Jubelbände zum 50-jährigen Dienstjubiläum des preußischen Generalleutnants Alexander Friedrich von Woldeck (1720–1795) als Leihgabe im Heimatmuseum Neuruppin.
- Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band XVI, Band 137 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2005, ISSN 0435-2408, S. 327–328.
- Joachim S. Karig, Dorothea Minkels: Heinrich Menu von Minutoli und sein herausragende Familie. Norderstedt 2019, ISBN 978-3-7481-7568-1.
- Edmund von der Becke-Klüchtzner: Stammtafeln des Adels des Großherzogthums Baden. Weber & Kölblin, Baden-Baden 1886, S. 546.
