Wolfgang Beilicke
deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr
From Wikipedia, the free encyclopedia
Wolfgang Beilicke (* 27. August 1924 in Kelbra; † 2011) war ein deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr.
Leben
Beilicke absolvierte das Abitur in Nordhausen, durchlief 1942 den Reichsarbeitsdienst und trat iam 1. Oktober 1942 in die Wehrmacht ein, mit der er an der Ostfront eingesetzt wurde. Nach kurzer Kriegsgefangenschaft 1945 war er selbständiger Kaufmann.[1][2]
Am 1. März 1958 trat Beilicke als Leutnant in die Bundeswehr ein und war bis September 1960 Fernmeldeoffizier im Pionierbataillon 5, später Pionierbataillon 2, in Hann. Münden. Von Oktober 1960 bis März 1961 war er Offizier für Logistik (S 4) im Fernmeldebataillon 1 in Hannover, von April 1961 bis März 1964 Kompaniechef der 1. Kompanie jenes Bataillons und von April 1964 bis April 1965 der 2. Kompanie jenes Bataillons.[1]
Vom April 1965 bis März 1967 war er Lehrstabsoffizier an der Kampftruppenschule II in Munster, vom April 1967 bis April 1969 stellvertretender Kommandeur des Fernmeldeausbildungsverbands 70 in Köln und von Mai 1969 bis Februar 1971 Bataillonskommandeur des Fernmeldeverbindungsbataillons 870 in Weingarten. Von Februar bis September 1971 war er Dezernent Organisation (S 3) im Heeresamt in Köln und von Oktober 1971 bis März 1974 Referent im Führungsstab des Heeres III 5 im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn. Im Oktober 1974 wurde er zum Oberst befördert,[1][2] war von Oktober 1974 bis September 1976 Regimentskommandeur des Fernmelderegiments 85[3.1] in Mannheim und von Oktober 1976 bis September 1980 Kommandeur des Fernmeldekommandos 3 sowie Korpsfernmeldekommandeur des III. Korps in Koblenz.[3.2]
Ab Oktober 1980 war Beilicke, unter Ernennung zum Brigadegeneral, Abteilungsleiter IV und General der Führungstruppen im Heeresamt in Köln.[3.3] Mit Ablauf des März 1984 wurde er in den Ruhestand versetzt.[4]
Auszeichnungen
- 1977: Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland[1]
- 1985: Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland[6]
Siehe auch
Literatur
- Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge (= Dermot Bradley [Hrsg.]: Deutschlands Generale und Admirale. Teil VIb). Band 1, Adam – Fuhr. Biblio-Verlag, Osnabrück 1998, ISBN 978-3-7648-2492-1, S. 110–111.
- Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1982/1983. Bernard & Graefe, Bonn 1982, ISBN 3-7637-5262-5, S. 20.