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Wolfgang Kreuzhuber

österreichischer Organist und Komponist From Wikipedia, the free encyclopedia

Wolfgang Kreuzhuber (* 18. Mai 1957 in Hohenzell) ist ein österreichischer Organist und Komponist.

Leben und Wirken

Wolfgang Kreuzhuber studierte Orgel am Brucknerkonservatorium in Linz bei August Humer und an der Musikhochschule in Wien Orgel bei Anton Heiller und Michael Radulescu. Er schloss ein Studium der Musikpädagogik und der Instrumentalpädagogik an, erreichte damit 1983 den Magister artium und nach dem Studium der Musikwissenschaft 1990 promovierte er an der Universität Salzburg.[1]

Von 1981 bis 1982 war er Stiftskapellmeister am Stift Schlierbach und von 1982 bis 2025 Domorganist am Dom zu Linz. Er unterrichtete als Gastprofessor in Graz, Linz und Salzburg, leitete von 2003 bis 2021 das Zentrum für Orgelforschung in Wien und gründete das Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese Linz. Eine reiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland, zahlreiche Aufnahmen, Fachvorträge und die Leitung des Fachausschusses für Orgelbau der Österreichischen Kirchenmusikkommission rundeten sein Schaffen ab. Er war Professor für Orgelforschung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, in Nachfolge von Karl Schütz.[1]

Auszeichnungen

Für seine Verdienste wurde ihm 2017 das Goldene Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich[1] und 2021 die Orlando-di-Lasso-Medaille verliehen.

Kompositionen (Auswahl)

  • Gepriesen bist du, Herr. Coppenrath, 2001
  • Begleitsätze für Orgel oder Gitarre zum Gotteslob.

Diskografie (Auswahl)

  • Orgelmusik im Neuen Dom zu Linz. Motette, 1984
  • Wolfgang Kreuzhuber an der Marcussen-Orgel im neuen Dom zu Linz. 1987
  • Glocken und Rudigierorgel im Linzer Mariendom. Motette, 1999
  • Orgelimprovisationen. Mixa – Synek, 2002

Einzelnachweise

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